Die 1992 gegründete TELIS FINANZ AG mit Sitz in Regensburg berät als unabhängiges Finanzdienstleistungsunternehmen private Haushalte bei der Finanz-, Vorsorge- und Vermögensstrategie. Die Betreuung erfolgt durch ca. 1000 Kooperationspartner in Deutschland und Österreich. Diese werden von 150 Mitarbeitern in der Konzernzentrale in Regensburg logistisch und fachlich bei der Finanzanalyse und der Erstellung unabhängiger Finanzgutachten für ihre Mandanten unterstützt. Hierbei greifen sowohl die Kooperationspartner als auch die Mandanten auf zentrale Applikationen, Analysetools und Kundendaten zu. Dieser Zugriff muss nicht nur 24x7 verfügbar sein, sondern auch schnell über jegliches Endgerät erfolgen.
Um Ihren Kooperationspartnern und Mandanten Ihre Services schnell und rund um die Uhr gewährleisten zu können, betreibt die TELIS FINANZ AG eine zentrale IT-Landschaft, in der alle kritischen Komponenten und Applikationen redundant ausgelegt sind. Auf den 55 Serversystemen kommen verschiedene Betriebssysteme zum Einsatz: Microsofts Server 2003, Sun Solaris und Linux. Auf diesen laufen mehrere Exchange Server, File-Server, Backup-Server, SQL-Server sowie Oracle Datenbanken. 16 der 55 Server sind virtuell konsolidiert. Um die Hochverfügbarkeit auch im Katastrophenfall gewährleisten zu können, sind die Systeme auf zwei Standorte verteilt und über Standleitungen verbunden.
Diese Hardwareredundanz wird durch ein Testlabor komplettiert, in welchem alle neuen Systeme, Applikationen und Patches vor einem Einsatz in der Produktivumgebung getestet werden.
Diese Vielzahl an Hardware und Services macht eine ständige Überprüfung aller Systeme notwendig. Dafür wurde in der Vergangenheit ein Mitarbeiter Vollzeit eingesetzt.
Um diesen Mitarbeiter für andere Aufgaben und Projekte einsetzen zu können, wurde nach einer Möglichkeit gesucht, die zeitintensive Durchforstung der Eventlogs und die manuelle Kontrolle der einzelnen Server über Remotedesktop zu automatisieren. Hieraus ergab sich der folgende Anforderungskatalog an die auszuwählende Monitoringlösung:
Anforderungen an die Software:
Das IT-Team der TELIS-FINANZ stellte zuerst die gewünschten Funktionen zusammen, die die Software erfüllen sollte und leitete hieraus entsprechende Testkriterien ab.
Die automatisierte Überwachung der Serversysteme sollte in verschiedenen definierten Stufen erfolgen können:
In die Verfügbarkeitsüberwachung sollten auch alle aktiven Netzwerkkomponenten (Switches und Router) eingebunden sein. Zusätzlich sollten Daten für die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Rauchsensordaten via SNMP von den Ethernetboxen zur Raumüberwachung der Rechenzentren ausgelesen werden können.
Mit diesen umfangreichen Vorgaben wurde eine Vorselektion vorgenommen, und eine kleine Zahl an Softwareprodukten kam in die engere Wahl. Mit diesen wurden ausführliche Tests im Hinblick auf die Anforderungen der TELIS FINANZ AG und der Systemumgebung durchgeführt.
Die Wahl fiel schließlich auf IPCheck Server Monitor von Paessler. „IPCheck Server Monitor erfüllt unsere Anforderungen an die benötigte Software zu 100%“, sagt Markus Schmidl, Projektleiter bei TELIS FINANZ, „wir konnten sogar die Weboberfläche unserem Corporate Design anpassen, indem wir die Farben verändert und unser Firmenlogo integriert haben“.
Nach dem Kauf wurden die Überwachungsstufen implementiert und die eingerichteten Sensoren dokumentiert, um später jederzeit nachvollziehen zu können, welcher Server bzw. Sensor wie angelegt und konfiguriert wurde. „Hier zahlt sich eine genaue Planung bei der Produkteinführung aus“, so Markus Schmidl. „Man sollte exakt definieren, was wird wann, wie, wo und womit überwacht.“
Jeder Administrator hat die Windows-GUI auf seinem PC installiert. Diese läuft im Hintergrund und erscheint nur, wenn etwas nicht funktioniert. Bestimmte Power-User können mittels der Quickview-Komponente von IPCheck die für sie relevanten Dienste, Server und Datenbanken kontrollieren. Die Weboberfläche ist für jeden immer erreichbar und ermöglicht somit zu jeder Zeit eine Monitoring-Kontrolle.
Die Überwachungsberichte werden gesammelt und ausgewertet. So kann defekte Hardware ersetzt oder bei sich abzeichnenden Engpässen aufgerüstet werden.
Dank IPCheck Server Monitor konnte die Überwachung aller Systeme, Applikationen und Dienste vollständig automatisiert werden. Im Fehlerfalle erhalten alle Administratoren eine Meldungen per E-Mail und SMS. „Wir können nun in Ruhe ins Wochenende gehen, weil man sich darauf verlassen kann, dass alle Administratoren informiert werden, wenn etwas ausfällt“, berichtet Markus Schmidl. „Wir bemerken nun Fehler innerhalb der Domäne eher als der User, können schnell reagieren und haben dadurch zufriedene Benutzer.“
Unschätzbar ist auch der Zeit-Gewinn für andere Projekte. „Die Abteilung kann auch mal mit weniger Man-Power betrieben werden, bei Urlauben oder Krankheit“, so Schmidl.
Und IPCheck Server Monitor hat sich gleich gut eingeführt und bezahlt gemacht: „Wir haben durch die täglichen und wöchentlichen Berichte z.B. festgestellt, dass zwei Server zu wenig Arbeitspeicher besaßen. Bei einem dritten Server war die Netzwerkkarte defekt. Das hatte sich immer so geäußert, dass die Karte ca. alle 5 Minuten nicht per Ping erreichbar war. Dadurch liefen manche Dienste nicht einwandfrei. Im Überwachungsbericht konnten wir den Fehler sofort erkennen und die Karte wechseln“, erzählt Schmidl.
Die Überwachung war binnen weniger Minuten aufgesetzt. Abgesehen von wenigen Anpassungen läuft alles mit den Standard-Vorgaben, mit denen IPCheck ausgeliefert wird. Geändert wurden, neben der Anpassung des Look and Feels an das Corporate Design, nur manche Schwellwerte für Fehlermeldungen. Das IT–Team hat zudem die Ausführung von Batch-Dateien bei bestimmten Fehlern eingeführt.
Gefragt nach den wichtigsten Eigenschaften von IPCheck sagt Markus Schmidl: „IPCheck erfüllt alle gestellten Anforderungen. Man kann nicht definieren, welche der zahlreichen Funktionen wichtiger ist. Das Produkt ist ein komplexes Gesamtwerk und es funktioniert perfekt.“