Die Ausrichtung der Bauhaus-Universität Weimar ist wesentlich durch das Staatliche Bauhaus und dessen Gründer Walter Gropius geprägt: Architektur und Urbanistik, Bauingenieurwesen, Gestaltung sowie Medien; Studiengänge, die heute zu einem hohen Grad von einer funktionierenden IT abhängen. Störungen oder Beeinträchtigungen der IT haben schwere Auswirkungen auf den laufenden Studienbetrieb. Hier gilt es, die entsprechende Infrastruktur zuverlässig bereitzustellen, um derartige Störungen zu verhindern. Dazu setzt das IT-Team der Bauhaus-Uni seit Kurzem auf die Monitoring-Lösung PRTG Network Monitor. Die Paessler-Software löste das alte System ab, um den IT-Mitarbeitern einen umfassenden Überblick über die gesamte IT-Infrastruktur zu gewährleisten und so Verfügbarkeit und Performanz aller Systeme sicherzustellen.

Über die Bauhaus-Universität Weimar

Die Bauhaus-Universität blickt auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurück. Gegründet im Jahr 1860 als rein künstlerische Lehranstalt wandelte sie sich im Laufe der Jahre zu einer modernen technischen Hochschule mit bauwissenschaftlichen Disziplinen, die seit 1996 unter ihrem heutigen Namen Kunst und Technik zusammenführt. In den vier Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bauingenieurwesen, Gestaltung sowie Medien werden aktuell 36 Studiengänge angeboten. Rund 20 % der Studierenden kommen aus dem Ausland - das sind knapp 8 % mehr als im bundesweiten Durchschnitt.

Insgesamt greifen 5000 Studenten und 400 Angestellte auf die IT-Systeme der Bauhaus-Universität Weimar zu. Das Servicezentrum für Computersysteme und Kommunikation, kurz SCC (und hier speziell die Abteilung Infrastruktur unter Leitung von Steffen Ille), ist als zentrale Einrichtung der Bauhaus-Universität Weimar für den Betrieb der IT-Infrastruktur zuständig. Dazu gehören die Bereitstellung und der Betrieb zentraler Dienste wie IP-Telefonie, E-Mail, Web bzw. Intranet, Zugriffssteuerung und Datenmanagement, aber auch die Betreuung der Verwaltungs-IT oder das Bereitstellen von PC-Pools und diversen Druckern und Plottern, denen bei den angebotenen Studiengängen eine zentrale Bedeutung zukommt.

 "Unser Hauptaugenmerk bei der Evaluierung der neuen Monitoring-Lösung lag auf dem umfassenden Funktionsumfang in Verbindung mit optimaler Usability. PRTG Network Monitor verbindet diese Kriterien ausgezeichnet."

 Dipl.-Ing. (BA) Steffen Ille, Leiter Abteilung Infrastruktur SCC der Bauhaus-Universität Weimar

Unzureichende Lösung ersetzt

„Die bisherige Netzwerküberwachung war eine Nagios-basierte Insellösung. Das System war technisch veraltet, so dass es unseren wachsenden Anforderungen nicht mehr genügte", erklärt Dipl.-Ing. (BA) Steffen Ille, Leiter Abteilung Infrastruktur SCC der Bauhaus-Universität Weimar, und ergänzt: „Aufgrund der mangelhaften Dokumentation der alten Lösung wäre auch eine Modernisierung deutlich zu aufwändig geworden."

Mit Hilfe des IT-Dienstleisters BEL NET GmbH wurden diverse Open Source Tools ebenso wie kommerzielle Monitoring-Lösungen evaluiert. Steffen Ille nennt die wesentlichen Anforderungen des SCC an die gesuchte Lösung: „Unser Hauptaugenmerk bei der Evaluierung der neuen Monitoring-Lösung als Ersatz für unsere Nagios-Installation lag auf dem umfassenden Funktionsumfang in Verbindung mit optimaler Usability. Und natürlich spielte auch das Preis-Leistungs-Verhältnis eine Rolle. PRTG Network Monitor verbindet diese Kriterien ausgezeichnet, so dass uns die Entscheidung sehr leicht fiel."

Das Servicezentrum für Computersysteme und Computerkommunkation der Bauhaus-Universität Weimar ist für den Betrieb der IT-Infrastruktur zuständig

Das Servicezentrum für Computersysteme und Computerkommunikation der Bauhaus-Universität Weimar ist für den Betrieb der IT-Infrastruktur zuständig

Einfache Implementierung und Wartung als Kernvoraussetzung

Eine umfassende Lösung für das gesamte Monitoring sowie die möglichst unkomplizierte Implementierung und Wartung derselben waren die Kernvoraussetzungen bei der Wahl von PRTG Network Monitor. So hat PRTG jetzt die von der Bauhaus-Uni eingesetzten Netzwerkgeräte und UCS Server von Cisco ebenso wie die EMC Isilon Storage-Systeme im Blick. Darüber hinaus sind im Hardware-Bereich diverse USV-Anlagen (APC, Riello) und Temperatursensoren (Rittal) in das Monitoring einbezogen. Softwareseitig überwacht PRTG neben dem VMware vSphere Hypervisor zahlreiche Applikationen und Services wie beispielsweise Mailserver, Datenbanken und Webserver.

Das Monitoring erfolgt agentenlos über sogenannte Sensoren, wie die einzelnen Messpunkte in PRTG bezeichnet werden. Dabei nutzt die Software die unterschiedlichsten Protokolle wie z.B. SNMP, WMI, NetFlow, SSH oder FTP, um Daten von den überwachten Geräten und Applikationen zu sammeln. Das spart im Gegensatz zum abgelösten Nagios-System deutlich Zeit und Aufwand, da keine Agenten auf den zu überwachenden Geräten mehr installiert und gewartet werden müssen. PRTG bietet über 200 vorkonfigurierte Sensortypen für gängige Geräte und Applikationen. Wird etwas nicht „Out of the Box" von PRTG unterstützt, lassen sich über das gut dokumentierte API und mitgelieferte Skriptbeispiele schnell und einfach sogenannte Custom-Sensoren entwickeln. So hat auch das IT-Team der Bauhaus-Universität Weimar auf Basis eigener OIDlibs individuelle SNMP-Sensoren erstellt.

Steffen Ille fasst die wesentlichen Faktoren für die schnelle Implementierung zusammen: „PRTG Network Monitor benötigt im Gegensatz zu Nagios-basierten Lösungen keine ständigen Änderungen in Config-Files. Damit und dank der intuitiven Benutzeroberfläche und den mitgelieferten Sensortypen konnten wir die Einführung von PRTG erfreulich einfach und schnell umsetzen."

Unified Monitoring als Lösung

PRTG Network Monitor ermöglicht den IT-Mitarbeitern der Bauhaus-Uni jetzt einen zentralen Überblick über die gesamte IT inklusive Infrastrukturkomponenten. Mittels einfach in PRTG per Drag & Drop erstellter „Maps" können sich die Mitarbeiter vom Servicedesk jederzeit selbstständig einen Überblick über den Zustand der Infrastruktur verschaffen. Beim Klick auf einen Sensor in der Map zeigt PRTG direkt die Historie der Monitoring-Daten in einem Graphen an und verschafft dem zuständigen Mitarbeiter so einen schnellen Eindruck mit allen wesentlichen Informationen.

„Man schläft ruhiger“, antwortet Steffen Ille auf die Frage, was der Hauptvorteil der neuen Lösung sei, und erläutert: „Mit PRTG haben wir eine einzige und dazu recht intuitive Lösung für das Monitoring nahezu der gesamten Infrastruktur in einem Produkt. Bei Störungen oder Ausfällen erfolgt umgehend eine proaktive Benachrichtigung mittels E-Mail; so sind wir immer sicher, dass alles passt, solange wir nichts von PRTG hören. Konkret konnten wir bereits kurz nach der Einführung von PRTG Performance-Engpässe im VMware-Umfeld und Last-Anomalien im Netzwerkbereich identifizieren und beheben. Außerdem hat uns PRTG über den Ausfall einer Festplatte in einem Cisco UCS-Bladecenter informiert.“

Langfristige Perspektive durch zukunftssichere Lösung

IT ist alles andere als statisch, und insbesondere wenn man die Infrastruktur für eine Universität bereitstellt, muss man auf ständige Neuerungen und Erweiterungen vorbereitet sein. Mit PRTG setzt das Team um Steffen Ille auf eine zukunftssichere Lösung. So sind bereits das Monitoring der Active Directory-Umgebung und von verschiedenen Serverdiensten als nächste Schritte in Planung. Auch das Remote Probes-Feature von PRTG öffnet Optionen auf künftige Erweiterungen des Monitoring-Szenarios: PRTG Remote Probes sind Windows-Dienste, die an anderen Standorten installiert werden können, wo sie dann die Infrastruktur überwachen. Die so ermittelten Daten werden SSL-verschlüsselt an die zentrale PRTG-Installation übertragen, wo sie dann ausgewertet werden. Im Fall der Bauhaus-Universität ist das in Hinblick auf ein geplantes Ausfallrechenzentrum interessant. Darüber hinaus testen Steffen Ille und sein Team die Android-App von PRTG. Mit ihr ist es möglich, den Zustand der IT jederzeit mobil im Blick zu behalten: Alarme werden per Push-Benachrichtigung übermittelt, und im Ernstfall kann der Mitarbeiter über die App direkt auf PRTG zugreifen.

Auch bei massiver Ausweitung des Monitorings bietet PRTG in Hinblick auf die Lizenzierung die nötige Flexibilität, um problemlos mitzuwachsen. Jede Lizenz beinhaltet den vollen Funktionsumfang, einzige Berechnungsgrundlage der Lizenzen ist die Anzahl der Sensoren. Die Lizenz der Bauhaus-Universität umfasst 5.000 Sensoren und bietet aktuell noch einige Reserven. Sollten die 5.000 Sensoren in der Zukunft nicht mehr reichen, kann problemlos auf die nächstgrößere Lizenz aufgestockt werden - die Kosten für das Upgrade betragen lediglich die Preisdifferenz zur bestehenden Lizenz.

Fazit

Nach einer schnellen und unkomplizierten Implementierung verfügt die Abteilung Infrastruktur des Servicezentrums für Computersysteme und Computerkommunikation der Bauhaus-Universität Weimar mit PRTG Network Monitor über ein Unified Monitoring System, das einen umfassenden Überblick über die gesamte Infrastruktur bietet. Das System alarmiert im Ernstfall zuverlässig, es ist einfach zu warten, und dank seiner zahlreichen Funktionen beinhaltet es genug Optionen für künftige Erweiterungen. Damit kann das SCC als interner Dienstleister die Servicequalität deutlich verbessern. Steffen Ille zieht als Fazit: „Die Einführung von PRTG hat unseren Arbeitsalltag merklich erleichtert. Wir haben jetzt das große Ganze im Blick und können proaktiv agieren. Das hat positive Auswirkungen auf die Qualität unseres Service und auf Stabilität und Performanz der gesamten Infrastruktur der Bauhaus-Universität."