Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) starten und landen täglich 100 Flugzeuge. Allein im Jahr 2011 wurden rund 1,3 Millionen Fluggäste abgefertigt. Damit Check-Ins, Gepäckabfertigung und zahlreiche andere Prozesse reibungslos laufen, ist eine funktionierende IT-Infrastruktur unbedingt erforderlich. Daher installierte das IT-Team des Airports schon vor Jahren eine Netzwerk­überwachungssoftware, die dem Administrator einen Einblick in die Infrastruktur ermöglichte. Allerdings empfanden die Verantwortlichen diese Lösung zunehmend als nicht mehr zeitgemäß, weshalb sie sich nach Alternativen umsahen, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Die Wahl fiel auf PRTG Network Monitor, entwickelt von der Paessler AG.

Über den Flughafen Münster-Osnabrück:

Der Flughafen Münster/Osnabrück wurde im Mai 1972 offiziell eröffnet. Im ersten Betriebsjahr zählte der Flughafen 25.000 Passagiere. Im Jahr 2011 haben den Münster Osnabrück International Airport über 1,3 Millionen Fluggäste genutzt. Der Airport liegt direkt an den Autobahnen A1 und A30 und ist damit die zentrale Anlaufstelle für das westliche Niedersachsen, Westfalen und die östlichen Niederlande. Insgesamt sind 5000 Mitarbeiter in der FMO-Gruppe beschäftigt, 1.600 arbeiten am Standort FMO. Es werden sowohl Linien- und Touristikflüge als auch Low-Cost-Flüge angeboten. Über Drehkreuzflughäfen wie Frankfurt und München können Passagiere vom FMO zahlreiche Weiterflug­möglichkeiten zu internationalen Zielen nutzen. Nonstop werden vom FMO häufig sogar mehrfach täglich über 20 Ziele innerhalb Europa angeflogen.

Der Flughafen Münster/Osnabrück

Der Flughafen Münster/Osnabrück gehört zu den 19 internationalen Verkehrs­flughäfen in Deutschland und bedient ein bedeutsames Einzugsgebiet mit rund sieben Millionen Menschen. Bei insgesamt 40 Check-in Schaltern, 20 Gates sowie 398 Flugverbindungen pro Woche gilt es, den Überblick zu bewahren. Hinzu kommen im Cargo-Bereich 14.000 Tonnen bewegte Fracht pro Jahr.

Überholtes Monitoring

Um die IT im Blick zu behalten, nutzte der FMO bislang das Netzwerkmanagement­system SNMPc 7. Das Tool ermöglicht die Visualisierung, Überwachung und Verwaltung von Netzwerkinfrastrukturen. Ergänzend setzten die Mitarbeiter den Microsoft Operations Manager (MOM) ein. Die End-to-End-Servicemanagement-Lösung überwacht die Leistung der Netzwerkumgebung, meldet Ereignisse und wertet diese aus. Doch mit der steigenden Anzahl der Fluggäste erweiterte sich auch die Infrastruktur des Netzwerks und damit die Anforderungen an das Monitoring. Hinzu kam, dass beide Lösungen in naher Zukunft vom Markt genommen werden sollten, weshalb sie teilweise bereits vom zuständigen Lieferanten abgekündigt worden waren. Damit sank die Aussicht auf zukünftige Verfügbarkeit und Hersteller-Support. Für die Verantwortlichen wurde deutlich: Durch die Überalterung der Tools stieg das Risiko, dass dem IT-Personal mögliche Ausfälle oder Störungen verborgen blieben - eine inakzeptable Gefahrenquelle für das Netzwerk.

Kosten-Leistungsanalyse sprach für PRTG

Als logische Konsequenz suchte die IT-Abteilung der FMO GmbH nach möglichen Alternativen. Hilfe bekam sie dabei vom Expertenteam des Systemhauses P&W Netzwerk aus Haltern. Im Rahmen einer eingehenden Prüfung überzeugte letztlich PRTG. Zu der Entscheidung trug unter anderem eine Kosten-Leistungsanalyse bei. Außerdem gefiel die unkomplizierte Implementierung in das vorhandene System sowie die Tatsache, dass kein weiterer Systempflegeaufwand nötig ist.

Mehr als 4.300 Sensoren installiert

Um die technischen Voraussetzungen sicherzustellen, arbeiteten das IT-Team vom FMO und die P&W Experten im Vorfeld Hand in Hand. So wurden die optimalen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Installation von PRTG durch die P&W-Mitarbeiter während des laufenden Betriebs innerhalb nur eines Tages erfolgte.

Seitdem ist PRTG für das Netzwerk-Monitoring des gesamten Airports, die Überwachung von Cisco- und VMware-Produkten, Windows Servern, Videoanlagen sowie der Bandbreite des Netzwerks im Einsatz. Dazu wurden insgesamt 4.350 Sensoren eingerichtet, darunter Monitoring-Punkte für Netzwerkkarten und -drucker, Festplatten, Windows-Dienste sowie IP-Kameras. Aktuell betreibt das IT-Team des FMO PRTG auf einer VMware-Maschine. Um langfristig gerüstet zu sein, wurde die Installation von PRTG bewusst auf eine langjährige Laufzeit ausgelegt, indem z.B. eine Lizenz mit einer ausreichenden Anzahl von Sensoren für die kommenden Jahre erworben wurde. Außerdem haben die Verantwortlichen bei der Entscheidungsfindung auf Ausbaufähigkeit sowie VMware- und DataCore-Unterstützung geachtet, die die Paessler-Lösung bietet.

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Das Team des FMO fühlte sich in puncto Beratung bei P&W Netzwerk gut aufgehoben, da die Techniker über umfangreiches Know-how zu PRTG verfügen. Auch ein exklusiver Paessler Produkt-Webcast, der die vielseitigen Facetten der Lösung in Hinsicht auf die zu erfüllenden Anforderungen praxisnah zeigte, unterstützte die Entscheidung für PRTG.

Systemkritische Bereiche unter Beobachtung

Durch den Einsatz von PRTG ist eine transparente Übersicht aller wichtigen Prozesse, Maschinen und Gewerke im Unternehmen sichergestellt. Sollten Störungen oder gar Ausfälle auftreten, benachrichtigt die Monitoring-Lösung den Administrator sofort, sowohl per E-Mail als auch per SMS. Dank der frühzeitigen Alarme können Probleme schneller gefunden und beseitigt werden, was wiederum Kosten einspart, sowohl im Hinblick auf Arbeitszeit- als auch bei den Hardware-Ressourcen. Zudem informiert PRTG frühzeitig darüber, wenn die Festplattenauslastung einen festgelegten Schwellwert erreicht bzw. überschreitet und auch wenn sich Bandbreitenengpässe im Netzwerk abzeichnen.

„Wir verfügen über tiefgreifende Erfahrungen mit PRTG, was für eine unkomplizierte und rasche Installation der Software eine gute Voraussetzung ist", erklärt Ulrich Puschmann, Geschäftsführer der P&W Netzwerk GmbH & Co. KG. „Allerdings trägt der selbsterklärende Aufbau von PRTG auch maßgeblich dazu bei, das Tool schnell und zielgerichtet zu implementieren und zum Bespiel neue Monitoring-Punkte im Handumdrehen hinzuzufügen. Neben der Installation sind wir aktuell außerdem für den First Level Support für das FMO-Team verantwortlich, der aber bislang kaum in Anspruch genommen wurde."

Für die Zukunft möchte das Netzwerkteam des Airports insbesondere sein Know-how im Umgang mit PRTG vertiefen, da sie aktuell davon ausgehen, dass sie nur einen Teil aller Fähigkeiten des Monitoringtools nutzen. In punkto Technik ist außerdem ein Wechsel vorgesehen: Derzeit läuft PRTG noch auf einer virtuellen VMware-Maschine. Um genügend Kapazitäten für den zukünftigen Ausbau der Installation bereitstellen zu können, wird die Software in naher Zukunft auf eine eigene Server Hardware-Maschine umgesiedelt.

Fazit

Professionelle Beratung und eingehende Information zum Thema Netzwerküberwachung halfen den Entscheidern des FMO dabei, innerhalb kurzer Zeit eine passende Lösung für ihre Monitoring- und Auswertungsanforderungen zu finden. Seitdem stellt PRTG die reibungslose Überwachung aller geschäftskritischen Bereiche sicher und unterstützt durch umgehende Alarme eine schnelle Reaktion seitens des IT-Teams. Dadurch minimiert sich das Risiko von Ausfällen und Fehlern.

„Die Gesamtinvestition für den zukunftssicheren Umstieg auf PRTG wird sich angesichts des engen Monitoring-Netzes und des breiten Funktionsumfangs zusammen mit den frühzeitigen Alarmierungsoptionen rasch bezahlt machen", kommentiert Willi Fremann, Leiter Netzwerk- und Kommunikationstechnologie, Flughafen Münster Osnabrück GmbH. „Dank der detaillierten Überwachung haben wir einen derart präzisen Einblick in das Netzwerk und die weiteren Strukturen, dass die Wahrscheinlichkeit von kostenverursachenden Ausfällen immens gesunken ist. An PRTG schätzen wir insbesondere den webbasierten Client-Zugriff, der einen Zugang über jeden Rechner innerhalb des Netzwerkes ermöglicht. Zudem ist die Mehrwege-Benachrichtigung per E-Mail, SMS oder anderen Kanälen sehr praktisch, denn dadurch sind wir als IT-Personal stets informiert, ob wir nun am Computer sitzen oder mit dem Smartphone in der Tasche auf dem Gelände unterwegs sind." Zu den weiteren Vorteilen zählt das IT-Team des FMO außerdem das auf Windows basierende Serversystem sowie die Domänen- und Radiusintegration.

Über P&W Netzwerk:

Das IT-Systemhaus P&W Netzwerk GmbH & Co. KG mit Stammsitz in Haltern am See hat sich auf die Fehlersuche in Netzwerken spezialisiert und berät seine Kunden rund um Hard- und Software für die Netzwerkanalyse sowie IT-Sicherheit und IT-Management. Neben dem Auswahlprozess und der Vorplanung begleiten die Experten ihre Kunden auch bei der Umsetzung, durch Installation und Einarbeitung. Zum Support-Angebot von P&W zählen Workshops und Seminare für Lösungen verschiedener Hersteller.

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