Energieversorger sind Dienstleister mit einer besonderen Verantwortung: Bleiben Strom, Gas oder Wasser aus, schränkt dies das tägliche Leben der Kunden in extremem Maße ein. Damit die Versorgung kontinuierlich sichergestellt ist, muss die IT rund um die Uhr verfügbar sein und somit nonstop überwacht werden. Die Stadtwerke Frankenthal benötigte bei dieser Aufgabe aufgrund der steigenden Anzahl der IT-Komponenten und -Netze eine unterstützende Instanz. Um die Infrastruktur zentral im Blick zu behalten, kommt die Netzwerküberwachungs-Software PRTG Network Monitor zum Einsatz. Sie bildet die Hauptstelle sowie sämtliche Remote-Standorte transparent ab und alarmiert rechtzeitig über mögliche IT-Probleme.

Über die Stadtwerke Frankenthal GmbH:

Die Stadtwerke Frankenthal bieten eine breite Palette an Energieprodukten und -leistungen an. Dazu gesellen sich weitere Services, z.B. in den Bereichen Strom, Gas, Erdgas, Wasser und Wärme. Haben Bürger Fragen dazu, wie sie ihre Energie im Alltag möglichst effizient einsetzen können, stehen ihnen die Experten der Stadtwerke im eigenen Energieberatungszentrum persönlich zur Seite.

Die Stadtwerke Frankenthal versorgen die Bürger ihrer Stadt und Region im Nordosten des Bundeslandes Rheinland-Pfalz bereits seit über 150 Jahren. Knapp über 200 Mitarbeiter des modernen Dienstleisters stellen Privat- sowie Geschäftskunden zuverlässig Strom, Gas, Wasser & Co. bereit. So betreibt man neben der Hauptstelle auch zwei unmittelbar in der Nähe gelegene Wasserwerke. Die Stadtwerke fokussieren sich jedoch nicht nur auf die Energieversorgung, sondern sind zudem für den Betrieb des Frankenthaler Freizeitschwimmbades „OstparkBad" mit integrierter „OstparkSauna" verantwortlich. Badespaß im Freien bietet das ebenfalls von den Stadtwerken geführte „Strandbad". Zum großen Areal gehören nicht nur drei Schwimmbecken, sondern auch ein Badesee, ein Wasserspielplatz sowie eine Minigolfanlage. In der Innenstadt Frankenthals stellen die Stadtwerke den Bürgern darüber hinaus eine Tiefgarage und ein Parkhaus zur Verfügung.

Damit wichtige Stützen nicht wegbrechen

Die Organisation sämtlicher Gebäude der Stadtwerke ist auch von der örtlich verteilten IT-Infrastruktur abhängig, bestehend aus rund 80 Servern und ca. 200 angebundenen Geräten. Die Server erfüllen dabei eine besonders gewichtige Funktion, da sie wichtige Applikationen für den Geschäftsbetrieb des Energieversorgers bereitstellen. Mögliche Ausfälle dieser IT-Komponenten betreffen nicht nur Mitarbeiter, sondern auch zahlreiche Kunden. Damit der Service der Stadtwerke immer auf einem hohen Niveau bleibt, muss das Administratoren-Team somit rund um die Uhr die gesamte IT-Infrastruktur im Auge haben.

Die steigende Anzahl der Komponenten und Netzwerke machte das Überwachen und Visualisieren jedoch immer komplexer. Speziell die externen Standorte wie die Wasserwerke, die Schwimmbäder und die Parkbetriebe sollten besser überblickt werden. Ziel war es, mit Hilfe einer Monitoring-Software Diskrepanzen in der verteilten IT-Umgebung frühzeitig aufdecken zu können, bevor sie zu Serverausfällen oder Ähnlichem führen.

„PRTG hat unseren Betriebsalltag positiv verändert. Früher mussten wir den zahlreichen E-Mails zu IT-Problemen im Service-Desk erst einmal auf den Grund gehen. Nun können wir solche Ungereimtheiten bereits im Vorfeld antizipieren und schnell beheben. In akuten Fällen unterstützt uns das effektive Benachrichtigungskonzept von PRTG. Das neu aufgebaute NOC in der Hauptstelle hat die gesamte, verteilte IT-Infrastruktur stets im Überblick. Tauchten bei unseren Administratoren Fragen zur PRTG-Bedienung auf, gab uns der Paessler-Support unmittelbar Auskunft. Wir können die Überwachungssoftware seit jeher problemlos in-house administrieren und bedienen."

 Rouven Bauhof, IT-Abteilung der Stadtwerke Frankenthal

Überzeugend im Check

Die IT-Administratoren der Stadtwerke führten zunächst einen Test mit Open Source-Software durch. Ergänzend dazu testete man eine gewerbliche Software. Schnell wurde klar, dass beide nicht die gewünschten umfassenden Funktionen lieferten. Zudem wären bei der Open Source-Lösung aufgrund des eingeschränkten Service-Supports viele Server- und Software-Anpassungen seitens der Stadtwerke notwendig gewesen.

So machten sich die Stadtwerke auf die Suche nach einer bezahlbaren Software, die ihre Bedürfnisse abdecken konnte. Im Zuge einer Internetrecherche wurde das IT-Team auf PRTG von Paessler aufmerksam und installierte kurz darauf eine entsprechende Test-Version. Die Software überzeugte mit großem Funktionsumfang, einer großen Anzahl an Monitoring-Sensortypen, personalisierbaren Visualisierungsmöglichkeiten, praktischen mobilen Apps sowie vielseitigen Benachrichtigungsoptionen. Als intuitiv zu bedienende Monitoring-Software konnte PRTG von den Verantwortlichen unkompliziert und schnell administriert werden.


Die Alarmierungen von PRTG laufen in der Hauptstelle zusammen

Alles im Blick: vom Server bis zum Automaten im Bäderbereich

Bevor das Monitoring starten konnte, mussten vorab die benötigten Sensoren einrichtet werden. Diese speziellen Messpunkte beliefern PRTG mit Daten zu unterschiedlichen Parametern sämtlicher Netzwerkgeräte in der physischen und virtuellen IT-Umgebung. Die Administratoren konfigurierten insgesamt über 1.500 Monitoring-Sensoren, darunter SNMP-, Windows-Update- und Event-Log-Sensoren. So empfängt PRTG kontinuierlich Informationen zu internen Prozessen, wie z.B. von Windows-Diensten und Serversystemen. Zudem werden Modems und Firewalls rund um die Uhr auf ihre Funktion geprüft. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Sensoren erweiterten die Stadtwerke die Überwachung sogar auf die Gastronomiesparte, sodass Verkaufsautomaten aus dem Bäderbereich mit überwacht werden. Die Automaten wurden ebenfalls im Monitoring-System erfasst, so dass eventuelle Ausfälle des Bezahlsystems vermieden werden können.

Ein besonderes Augenmerk lag zudem auf den Remote-Standorten wie Wasserwerk, OstparkBad, OstparkSauna, StrandBad, Tiefgarage und Parkhaus. Das Monitoring mehrerer Netzwerke ist oft nicht mit einer einzigen Lizenz einer Monitoring-Software möglich bzw. mit erheblichen Zusatzkosten verbunden. Anders bei PRTG: Die Software bietet sogenannte Remote Probes. Diese sammeln die Monitoring-Daten in den Zweigstellen und schicken sie an die PRTG-Hauptinstallation zur Auswertung.

Auf diese Weise können von der Hauptstelle aus z.B. die Auslastung der Switche in den Bädern und den Parkbetrieben überblickt werden. PRTG stellt die gesammelten Daten zentral in einer übersichtlichen Web-Benutzeroberfläche bereit. So lassen sich aus der Ferne beispielsweise die Schrankentechnik in den Parkbetrieben, die Kassen-PCs in den Bädern oder die Serversysteme im Wasserwerk noch einfacher kontrollieren.

Mit Hilfe von PRTG überwachen die Stadtwerke Frankenthal mehrere Remote Standorte, etwa die städtischen Schwimmbäder


Mit Hilfe von PRTG überwachen die Stadtwerke Frankenthal mehrere Remote Standorte, etwa die städtischen Schwimmbäder

Wenn das Maß voll ist, schlägt's Alarm

Alle PRTG-Sensoren und Remote Probes verfügen zudem über individuell definierbare Schwellenwerte, z.B. in Bezug auf die CPU-Auslastung einer IT-Komponente. Sobald diese Werte überschritten werden, schlägt der dazugehörige Sensor Alarm. Per SMS, E-Mail oder App wird nun eine Warnmeldung versendet. Diese empfängt der benachrichtigte Zuständige dann einfach über das PRTG-Web-Interface oder von unterwegs aus über die mobilen PRTG iPhone-, Android- sowie Windows Phone-Apps. Mit Hilfe dieser Plattformen stehen die Admins jederzeit und ortsunabhängig mit der Monitoring-Installation in Verbindung. Anhand der Live-Daten ist es ihnen möglich, das Ausmaß einer Störung oder eines Defekts direkt abzuschätzen und adäquate Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Die Alarmierungen von PRTG laufen auch zentral im sogenannten Network Operations Center (NOC) zusammen. Die Überwachungseinheit in der Hauptstelle konnten die Stadtwerke durch die Implementierung der Monitoring-Lösung neu etablieren. Im NOC befindet sich ein nonstop laufendes Dashboard mit der PRTG Web-Applikation. Dort kann das Administratorenteam Leistungsdaten rund um die Uhr einsehen - u.a. in übersichtlichen Tortendiagrammen.

IT-Bereiche prägnant abbilden

Die aussagekräftigen Visualisierungen der Monitoring-Daten waren für die Stadtwerke ein wichtiges Kriterium bei ihrer Entscheidung für PRTG. Prozesse und Abhängigkeiten lassen sich so schnell und problemlos definieren. Zudem ist es den Administratoren nun möglich, übersichtliche Maps und Reports für Teilbereiche zu erstellen und an Kollegen zu übermitteln. Dies führte sofort zu mehr Transparenz: Die Fachabteilungen können sich jetzt bereits einen Eindruck über ein potenzielles IT-Problem verschaffen, bevor akute Meldungen am zentralen Service-Desk aufschlagen. Des Weiteren ist es mit PRTG einfach, Langzeitwerte zu erheben und aktuelle mit historischen Daten zu vergleichen. Damit können entstehende Engpässe oder sich ankündigende Probleme im Voraus erkannt werden.

Fazit

Die Stadtwerke Frankenthal können ihre verteilte IT-Infrastruktur mit Hilfe von PRTG jetzt zentral abbilden und überwachen. Das Administratoren-Team sieht auf dem PC oder auf dem Smartphone, was gerade im Netzwerk los ist - und wird im Ernstfall sofort alarmiert. Diese neu gewonnene Handlungsschnelligkeit, gepaart mit dem guten Gesamtüberblick, stellt die Services der Stadtwerke nachhaltig sicher: Mitarbeiter können IT-Probleme wesentlich schneller sowie gezielter erkennen, und Kunden profitieren von stets zuverlässiger Energieversorgung vor Ort und reibungslosem Betrieb der städtischen Schwimmbäder und Parkbetriebe. 

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