So geht's: Kostenlose Netzwerküberwachung

 

Wie Sie mit 100 Sensoren wichtige Punkte Ihrer IT gezielt mit PRTG im Blick behalten – ohne Kosten


Kostenloses Monitoring mit PRTG Network Monitor

Mit PRTG Network Monitor bietet die Nürnberger Paessler AG eine professionelle Lösung zum Monitoring von kompletten IT-Umgebungen an. Von Hardware über virtualisierte Umgebungen bis hin zu Datenverkehr und Applikationen überwacht PRTG Verfügbarkeit und Performance. Die Preise richten sich nach der Anzahl der „Sensoren“ – so bezeichnet Paessler die einzelnen Messpunkte. Jede Lizenz, auch die kostenlose Variante, bietet dabei den vollen Funktionsumfang.

Bei der kostenlosen Version stellt Paessler 100 Sensoren bei voller Funktionalität zur Verfügung.

Als umfassende Monitoring-Lösung eingesetzt, reicht diese 100-Sensoren-Version für ein kleineres Firmen- oder ein umfangreiches Heimnetzwerk. Sie kann aber auch zu einer interessanten Option werden, wenn es darum geht, kritische Punkte in größeren Netzwerken zu monitoren.

Anwendungsbeispiele für das kostenlose PRTG 100:

Syslog-/Trap-Manager

Zunächst ist hier der Einsatz von PRTG 100 als Syslog- und SNMP-Trap-Receiver zu nennen. Syslogs- und SNMP-Traps liefern eine Vielzahl an Informationen zu Geräten in Form von Textnachrichten, die an einen entsprechenden Receiver geliefert werden.

Mit einem einzigen Syslog- oder Trap-Receiver-Sensor kann theoretisch ein komplettes Netzwerk gemonitort werden: Mit 10.000 Messages (Syslog oder Trap) pro Sekunde bietet die Software ausreichende Leistungsreserven.

Die Messages werden gesammelt, können umfassend gefiltert und sortiert werden und dann als Basis für Alarme, Meldungen ebenso wie für Berichte dienen. Es bleiben 99 Sensoren, die als Syslog- und SNMP-Trap-Receiver für einzelne, wichtige Geräte genutzt oder aber für andere Zwecke eingesetzt werden können.

Überwachen von Webseiten

Webseiten sind Visitenkarte, Schaufenster und Ladengeschäft eines Unternehmens. Wenn allerdings das Betreten des Ladens schon seine Zeit dauert, werden die meisten Kunden gar nicht erst hereinkommen. Um schnelle Antwortzeiten und die generelle Erreichbarkeit einer Website zu gewährleisten, ist eine ständige und umfassende Überwachung Pflicht.

Mit 100 Sensoren bietet die kostenlose PRTG-Version ausreichende Optionen, eine oder mehrere Webseiten umfassend zu monitoren. So kann beispielweise mit dem HTTP-Sensor die generelle Erreichbarkeit überwacht werden, während über den HTTP-Full-Web-Page-Sensor die Zeit gemessen wird, die zum Laden der kompletten Seite benötigt wird. Man kann gezielt Inhalte einer Webseite auf Änderungen monitoren oder über den HTTP-Transaction-Sensor Prozesse wie z. B. eine Anmeldung oder das Ausfüllen und Absenden eines Formulars überwachen.

Da PRTG 100 auch Remote Probes beinhaltet, besteht die Möglichkeit, über weltweit verteilte Remote Probes die Erreichbarkeit bzw. Reaktionszeit der Internetseite aus anderen Ländern zu überwachen. Betreiber von Webseiten können so sichergehen, dass diese auch für internationale Kunden gut erreichbar sind. Zusätzlich kann man noch den einen oder anderen Sensor nutzen, um beispielsweise den Webserver in das Monitoring einzubeziehen oder Backup-Prozesse zu überwachen.

E-Mail-Verkehr sicherstellen

Die E-Mail ist nach wie vor in den meisten Unternehmen das Kommunikationsmedium schlechthin. Daher sind Beeinträchtigungen beim E-Mail-Versand teils mit gravierenden Folgen verbunden. Ein konsequentes E-Mail-Monitoring warnt rechtzeitig, bevor Störungen zu Ausfällen werden und massive Schäden verursachen.

PRTG bietet eine Vielzahl vordefinierter Sensoren zum Sicherstellen des E-Mail-Verkehrs, wie beispielsweise die E-Mail-Round-Trip-Sensoren, die den kompletten Sende- und Empfangszyklus einer E-Mail überwachen. Zusätzlich können dedizierte Exchange-, IMAP-, POP- oder SMTP-Sensoren genutzt werden, um einzelne Schlüsselkomponenten gezielt und gründlich zu monitoren.

Datenbank-Monitoring

Ein weiterer neuralgischer Punkt in vielen Unternehmen sind Datenbanken. Ob interne Systeme oder Webseiten, die Performance vieler Prozesse hängt direkt von der Performance der darunterliegenden Datenbank ab.

Über vordefinierte SQL-Sensoren (MySQL, Microsoft SQL, ADO SQL, Oracle SQL) ermöglicht PRTG 100 ein tiefgehendes Monitoring von SQL-Datenbanken. Dabei überwacht ein Sensor verschiedene Standard-Parameter, erlaubt aber auch die Ausführung eigener SQL-Abfragen und lässt sich so einfach und gezielt an individuelle Anforderungen anpassen.

Überwachen von Druckern

Drucker sind in der Regel nicht ganz so unternehmenswichtig wie Datenbanken, E-Mail oder Webseiten, aber dafür sorgt ein nicht funktionierender Drucker oft für verärgerte Nutzer, wenn der Toner aufgebraucht ist oder es zu einem Stau der Druckaufträge kommt. Bis zu 50 Drucker lassen sich mit PRTG 100 monitoren, wenn man pro Drucker zwei Sensoren einsetzt:

  • ein Sensor, der Werte wie Tonerstand, Warteschlange, Papier etc. ausliest
  • ein zweiter Sensor für Statistikwerte wie "gedruckte Blätter" etc.

Über das PRTG-Maps-Feature – dabei handelt es sich um einfach zu erstellende HTML-Seiten – können z. B. die Drucker auf einem Grundriss des Büros angezeigt werden, sodass der Administrator sofort weiß, wo der zu wartende Drucker steht. Über das integrierte Ticketsystem kann PRTG auch direkt ein Ticket für den zuständigen Kollegen erzeugen.

Außerdem eignet sich PRTG 100 unter Umständen als kostenlose und dabei mächtige Alternative für manche Szenarien, die auf den ersten Blick nach kostspieligen Speziallösungen verlangen.

 

 

Flow-Monitoring

Was bei anderen Standard-Monitoring-Lösungen in der Regel als kostenpflichtiges Add-on geliefert wird, ist bei PRTG inklusive. Damit bietet sich PRTG 100 an, in kleinerem Umfang zum Monitoring von Routern und Switchen mittels Flow-Protokoll eingesetzt zu werden.

Ein Flow Sensor (PRTG unterstützt NetFlow, sFlow, jFow und IPFIX) verarbeitet einen Flow Stream von einem Router oder Switch.

Damit lassen sich mit der kostenlosen PRTG-Version bis zu 100 Flow-fähige Geräte kostenlos monitoren und so der gesamte Traffic, der über diese Geräte läuft, analysieren. PRTG will mit seinen Flow-Sensoren keine hochspezialisierten Flow-Lösungen ersetzen, sondern vielmehr dem Administrator bei seiner täglichen Arbeit einen schnellen Überblick über Top-Talkers, Top-Protocols und Top-Connections geben.

VMware-Host-Monitoring

Ebenso wie Flow-Monitoring verlangt auch das Monitoring von VMware-Umgebungen oft nach kostspieligen Speziallösungen oder Add-ons. Und ebenso wie die Flow-Sensoren sind auch VMware-Sensoren immer im Lieferumfang von PRTG enthalten.

So kann PRTG 100 sehr gut genutzt werden, um das VMware-eigene Monitoring um ein Alarmierungs- und Reporting-Tool zu erweitern.

Über dedizierte VMware-Host-Sensoren kann PRTG umfassende Leistungsdaten auslesen und verarbeiten. Darüber hinaus kann PRTG auch noch die Hardware überwachen, auf der der VMware-Host betrieben wird.

Viele weitere Einsatzszenarien

Die rund 200 vordefinierten Sensortypen von PRTG eröffnen noch eine ganze Reihe weiterer Einsatzszenarien für PRTG 100. So könnte man seine Firewalls überwachen, Storage-Lösungen, das Active Directory oder den Virenscanner. Besonders für Home-User oder kleinere Unternehmen ist auch der Fritzbox-Sensor eine interessante Option.

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