IoT World

Leben in den Gebäuden von morgen

Ein weiterer Blick in die Zukunft, die schon heute da ist. Die Kontrolle wichtiger Parameter sollte dort ansetzen, wo Menschen die meiste Zeit ihres Lebens verbringen; in Gebäuden, seien es Büros oder Wohnungen. Intelligente (oder "smarte") Gebäude liefern verwertbare Informationen über den Gebäudekomplex selbst oder einen bestimmten Raum im Inneren, damit Eigentümer oder Mieter ihn besser verwalten können. Ein solches intelligentes Gebäude kombiniert Bauphysik, Technologien und moderne Energiesysteme.

 

 

 

 


Reden wir über Zahlen

Intelligente Gebäudesysteme stellen einen Markt mit enormem Potenzial dar; es wird ein Wachstum von 60,7 Mrd. USD im Jahr 2019 auf 105,8 Mrd. USD im Jahr 2024 prognostiziert, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 11,7 %. Laut American Council for an Energy-Efficient Economy (ACEEE), werden intelligente Technologien schätzungsweise 8-18 % des Gesamtenergieverbrauchs in verschiedenen Bereichen einsparen, darunter Büros, kleine Handelsketten und unabhängige Einzelhandelsgeschäfte, Franchise-Hotels und regionale Krankenhäuser. Regierungen in allen großen Volkswirtschaften ergreifen Initiativen für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Bausektor.

Der Markt wird hauptsächlich durch das Angebot neuer Technologien und spezifischer Anpassungen angetrieben, um mehr Endverbraucher zu gewinnen. Die Unternehmen konzentrieren sich in hohem Maße darauf, innovative Produkte und Lösungen anzubieten, die den Energieverbrauch optimieren und einem hohen Grad an Automatisierung in Gebäuden dienen. Unternehmen möchten also Betriebsausgaben senken, Belegungs-Komfort erhöhen und immer strengere globale Vorschriften und Nachhaltigkeitsstandards erfüllen.

 

 
 

Etwas Intelligentes bauen

Wann wird ein Gebäude wirklich "intelligent". Lassen Sie uns zunächst einen Unterschied feststellen; ein intelligentes Gebäude ist mehr als ein zentral gesteuerter Komplex. Die zentrale Steuerung von Gebäuden ist relativ alt, verschiedene Sensoren mit Automatisierung werden schon seit einiger Zeit eingesetzt, und wir sollten das von der Gebäudeautomatisierung unterscheiden.

Streng genommen mag "smart" also sogar der Schritt nach der Automatisierung sein. Ein intelligentes Gebäude "weiß", wann und wo der Ressourcenverbrauch zu minimieren ist, es kann sich in die Optimierungsbemühungen einer Stadt oder Gemeinde integrieren, indem es Energiemengen im Voraus festlegt, Parkplatzkapazitäten reserviert oder andere Bedürfnisse und Produkte an sein Netzwerk meldet. Aus diesem Grund können Vorhersagen auf der Grundlage des maschinellen Lernens auch hier ein interessantes Thema sein.

Im Folgenden soll der Begriff "Smart Building" jedoch weiter gefasst werden, da sich dieser im Markt weitgehend im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert hat.

 

 

Was ist ein Sensor? Im Paessler-Sprachgebrauch sind "Sensoren" die grundlegenden Monitoringelemente. Ein Sensor überwacht in der Regel einen bestimmten Messwert.

 

Welche Komponenten machen einen Gebäudekomplex zu einem modernen, "intelligenten Gebäude"? Grundsätzlich sind drei Schritte erforderlich:

  • Das Gebäude muss mit Hilfe von Sensoren Informationen über seine Umgebung sammeln.
  • Ein System muss die Daten auswerten und Maßnahmen ableiten. Das Niveau der künstlichen Intelligenz in solchen Systemen kann sehr unterschiedlich sein.
  • Schließlich müssen physikalische Elemente die Steuerbefehle umsetzen.

Es gibt also drei Komponenten, die man in einem intelligenten Gebäude immer erwarten kann:

  • Sensoren: Sie überwachen die Umgebung und zeichnen diese Informationen (Daten) auf oder senden sie an einen Prozessor. Sie können auch mit einem Access Point in einem Gebäude kommunizieren, der wiederum mit einem Gateway verbunden ist.
  • Software: Eine Schlüsselkomponente in intelligenten Gebäuden ist die Software, die helfen wird, die von den Sensoren gesammelten Daten zu verstehen. Die Software extrahiert und analysiert die reichhaltigen Erkenntnisse, die die Daten liefern ("Energieintelligenz"), und hilft dabei, zu bestimmen, wie diese Erkenntnisse in Maßnahmen umgesetzt werden können.
  • User-Interface: Dies ist schlicht und einfach die Interaktion zwischen einem Benutzer und der Software. Es ist wichtig, dass Informationen leicht zugänglich und einfach zu verstehen sind; und da die Datenmenge sehr groß sein kann, sollten die Daten effizient verarbeitet werden. Dies mag wie ein weniger bedeutendes Element eines intelligenten Gebäudes erscheinen, aber in Kombination mit einer benutzerfreundlichen, leicht zu bedienenden Überwachungslösung, stellt es eine entscheidende Komponente dar.

 

 

 

Wieso monitoren?

 

Weil Sie von Daten zu Erkenntnissen gelangen wollen:

  • Transparenz: Überwachung und Berichterstattung über den gegenwärtigen Zustand
  • Generierung von Erkenntnissen und Handlungsauslösern
  • Vorhersagend: Berechnung der baldigen Zukunft und maschinelles Lernen
  • Automatisierte Kontrollen zur Vermeidung von Fehlzuständen

 

Wenn es um die Überwachung eines intelligenten Gebäudes geht, lässt sich das Gesamtbild wie folgt segmentieren:

  • Gebäude-Infrastruktur
  • Smart Water
  • Aufzüge und Fahrtreppen
  • Parking und Security
  • Zugangskontrollsysteme einschließlich CCTV
  • Sicherheitssystem
  • Energiemanagement, einschließlich Heizung, Lüftung und Klimatisierung
  • Beleuchtungssystem
  • Netzwerk-Management
  • Abfallwirtschaft

Hier sind drei Tipps, wie Sie sich auf eine intelligente Gebäudeüberwachung vorbereiten können:

  • Während einige angeschlossene Geräte in einem Gebäudekomplex so konzipiert sind, dass sie sich nahtlos in Ihr Netzwerk einfügen, sind andere stark auf eine kundenspezifische Anpassung angewiesen. Mit diesen unterschiedlichen Gerätetypen wird die Integration zu einer Herausforderung. Es ist entscheidend, dass alle angeschlossenen Geräte unter ein Dach gebracht werden, damit sie genau überwacht werden können. Aber was ist mit den Protokollen? Es gibt drei Hauptprotokolle für die Verbindung mit dem Internet der Dinge: SNMP (Simple Network Management Protocol), REST-APIs und XML. Mit einer hochentwickelten Überwachungslösung und einem besseren Verständnis dafür, wie Geräte interagieren, können Sie bessere Netzwerkarchitekturen entwerfen.
  • Bedenken Sie, dass alles mit einer IP-Adresse gehackt werden kann! Und als Teil des Internet der Dinge erweitern intelligente Gebäude den Bedrohungsvektor. Bevor Sie die intelligenten Elemente eines Gebäudekomplexes mit der zentralen IT verbinden, sollten Sie sich vergewissern, dass ein Sicherheitsplan vorhanden ist. Eine Überwachungslösung kann Ihnen dabei helfen, dies im Auge zu behalten.
  • Anpassen² und alles in Ordnung halten: Einer der aufregendsten Aspekte des Internet der Dinge im Allgemeinen und intelligenter Gebäude im Besonderen ist, dass es scheinbar keine Grenzen gibt, was verbunden werden kann. In Bezug auf das Monitoring schafft dies Herausforderungen, die durch die Schaffung neuer Sensoren und benutzerdefinierter Berichte gelöst werden können. Die Kartierung (und Verfolgung) jedes Teils Ihres intelligenten Gebäudekomplexes wird Ihnen langfristig viel Zeit sparen.

 

Smart Building
 

Sehen Sie sich diese neue Case-Study an

Gemeinsam mit der Rehnig-Gruppe können wir die folgende Fallstudie zum Thema Gebäudezustandsüberwachung vorstellen.

 

Der Name Rehnig steht seit über 50 Jahren für qualitativ hochwertigste Breitbandverteilnetze. Ob es sich um die Errichtung einer Breitbandkabelanlage oder den Ausbau von Glasfasernetzen in der NE3 oder NE4 handelt, ist Rehnig ein zuverlässiger Partner für den reibungslosen Ausbau und Betrieb dieser Netze. Auch in Belangen der Digitalisierung von Wohngebäuden oder dem Thema IPTV ist Rehnig mit innovativen Ideen und einem breit gefächerten Portfolio an Produkten ein kompetenter Ansprechpartner. Dabei sichert Rehnig die Investitionen seiner Kunden in zukunftssichere Breitbandverteilnetze durch den Einsatz modernster Komponenten, die auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind. Diese Erfahrung aus der Verkabelung von bundesweit über 500.000 Haushalten fließt in jedes einzelne Projekt ein und bildet die Grundlage für das, was wir Ihnen hier vorstellen. Zunehmend nutzen auch Stadtnetzbetreiber die Produkte und Dienstleistungen von Rehnig. Die Bereiche TV-Versorgung und Integration von IP-Diensten werden zu einem Triple-Play-Dienstleistungsportfolio für Kunden in Stadtnetzen zusammengeführt. Smart-Metering-Lösungen und der Betrieb offener Netze eröffnen eine Vielzahl von Partnerschaften mit Erfolgsgarantie.

 

Mit PRTG zu einem modernen Smart Building

Viele unserer Kunden überwachen, steuern und optimieren bereits Prozesse in Gebäuden mit PRTG.

Sie setzen ebenfalls PRTG ein und haben einen interessanten Anwendungsfall wie den oben dargestellten? Wir würden uns freuen, mit Ihnen darüber zu sprechen.

Sie sind einfach nur interessiert? Für weitere Informationen können Sie noch heute mit unserem großartigen Support-Team sprechen oder sich mit unserer Testversion (kostenlos und 30 Tage mit vollem Funktionsumfang) einen Eindruck von PRTG aus erster Hand verschaffen.

 

 

 

     

 

Arbeiten Sie im Bereich des intelligenten Gebäudemanagements und
meinen Sie, dass PRTG Ihnen helfen kann, einen Unterschied zu machen?

Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören.

 

This third party content uses Performance cookies. Change your Cookie Settings or

load anyways

*This will leave your Cookie Settings unchanged.