Cluster in PRTG: So funktioniert's

 

Skript - Cluster - So funktioniert's

Die Cluster Funktionalität in PRTG bietet Ihnen Hochverfügbarkeit für Ihre Überwachungsumgebung. Ein PRTG Cluster besteht aus einem (Haupt-) Master Knoten und einen oder mehrere Failover Knoten. Wenn der Master Knoten ausfällt, übernimmt einer der Failover Knoten die Rolle des Masters und wird den Cluster solange kontrollieren, bis der ursprüngliche Master wieder zurückkommt. Dies stellt einen ausfallsicheren Betrieb Ihres Monitorings sicher und erlaubt Ihnen eine lückenlose Gewährleistung der Alarmierung Ihrer Überwachung. Im Regelbetrieb wird die Konfiguration am Master Knoten vorgenommen. Diese Konfiguration wird automatisch zu allen Failover Knoten verteilt. Die Überwachungsdaten können auf allen Knoten eingesehen werden, auf den Failover Knoten kann jedoch nur lesend zugegriffen werden. Wenn Sie einen Cluster aufsetzten, erstellt PRTG automatisch eine neue Probe, die so genannte Cluster Probe. In der Cluster Probe können neue Geräte erstellt oder existierende hineinverschoben werden. Der PRTG Cluster folgt einem aktiv-aktiven Konzept. Jeder Knoten im Cluster wird aktiv gleichzeitig alle Geräte überwachen, welche in der Cluster Probe konfiguriert sind. Durch dieses aktiv-aktiv Konzept erhöht sich die Anzahl der Überwachungsabfragen in dem Netzwerk und mehr Monitoring-Last wird an den Zielgeräten erzeugt. Jeder Knoten im Cluster unterhält seine eigene, separate Datenbank. Die Überwachungsdaten werden so über die einzelnen Konten verteilt. Die Überwachungsdaten der Remote Probes können an alle Knoten im Cluster gesendet werden, falls dies in den Remote Probes Einstellungen gesetzt ist. Die Daten können entweder an alle Knoten gesendet werden, oder nur an den Master Knoten. In einem Cluster existieren drei Remote Probe Typen: Die Local Probe, die Cluster Probe und die Remote Probe. Je nach Typ ist das Verhalten im Cluster anders. Für Geräte und Sensoren auf der Local Probe wird nur der Master Knoten die Überwachungsanfragen versenden und die Ergebnisse in seiner Datenbank speichern. Sollte der Master Knoten ausfallen, werden diese Geräte und Applikationen nicht überwacht. Es findet keine Alarmierung für diese Sensoren statt, bis der Master Knoten wieder funktionsfähig ist. In den Historischen Daten wird für die Zeit des Ausfalls eine Lücke der Überwachungsdaten entstehen. Für Geräte und Sensoren auf der Cluster Probe werden alle Knoten die Überwachungsanfragen versenden. Alle Knoten speichern die Ergebnisse in ihrer jeweiligen Datenbank. Sollten der Master Knoten ausfallen, setzten die Failover Knoten die Überwachung fort. Der neue Master wird die Alarmierung und Benachrichtigungsaufgaben für die Sensoren in der Cluster Probe übernehmen. Dadurch wird eine lückenloses Überwachung sichergestellt und die Monitoring Ergebnisse finden sich in den Historischen Daten aus den Datenbanken der Failover Knoten. Für Geräte und Sensoren auf einer Remote Probe werden die Überwachungsanfragen von der Maschine versendet, auf welcher die Remote Probe installiert ist. Diese schickt je nach Konfiguration die Ergebnisse entweder nur zum Master oder zu allen Knoten im Cluster. Die Daten werden ebenfalls in den separaten Datenbanken gespeichert. Wenn die Remote Probe die Daten nur an den Master Knoten schickt, findet bei Ausfall des Master Knotens keine Alarmierung für diese Sensoren statt. Die Überwachungsdaten werden auf der Remote Probe für die Ausfallzeit zwischengespeichert und zum Master verschickt, sobald dieser wieder funktionsfähig ist. Sollte der Zwischenspeicher überlaufen, wird eine Lücke in den Historischen Daten für diese Remote Probe entstehen. Schickt die Remote Probe die Daten zu allen Knoten im Cluster und der Master Knoten fällt aus, werden die restlichen Knoten weiterhin die Überwachungsdaten der Remote Probe erhalten und die Alarmierung wird vom neuen Master Knoten durchgeführt. Die Überwachungsdaten werden auf der Remote Probe ebenfalls für die Ausfallzeit zwischengespeichert und zum Master Knoten verschickt, sobald dieser wieder funktionsfähig ist. Sollte der Zwischenspeicher überlaufen, sind die Monitoring Daten weiterhin in den Datenbanken der anderen Knoten enthalten. Jeder PRTG Cluster kann eine Local Probe, eine Cluster Probe und mehrere Remote Probes enthalten. Somit kann der Cluster auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden.