Paessler veröffentlicht 64-Bit-Version von PRTG

Nürnberg, 30. Oktober 2012 - Bei der Überwachung zunehmend komplexerer Netzwerk-Umgebungen können Administratoren ab sofort auf die 64-Bit-Version der Netzwerk-Monitoring-Software PRTG (www.de.paessler.com) zurückgreifen. Durch diese Weiterentwicklung ist der Core-Prozess nicht mehr auf drei Gigabyte Speicher beschränkt, was die Stabilität und Performance großer Installationen begünstigt. Zusätzlich bieten die neu entwickelten Sensortypen der aktuellen PRTG-Version erweiterte Überwachungsmöglichkeiten. 

Wie alle 32-Bit-Programme konnte auch PRTG bisher nur bis zu drei Gigabyte nutzen. Damit waren Installationen in der Regel auf etwa 10.000 Sensoren beschränkt. Diese Grenze wird in der aktuellen Version von PRTG aufgehoben, da der Core-Server ab sofort als 32-Bit Binary (für 32-Bit Windows) und als 64-Bit Binary ausgeliefert wird. Auf einem System mit einer 64-Bit Windows-Version kann PRTG nun den kompletten verfügbaren Speicherplatz des Host-Computers nutzen. Damit hebt Paessler die Empfehlung der maximalen Anzahl an Sensoren auf 20.000 an. Für große Netzwerke sind jetzt nur noch halb so viele PRTG-Lizenzen bzw. -Installationen notwendig.

„Im Rahmen der ständigen Weiterentwicklung unserer Netzwerk-Monitoring-Software - Stichwort ‚Continuous Rollout' - werden wir auf dieser Version aufbauen und sie in den kommenden Monaten stetig optimieren", erklärt Dirk Paessler, Vorstand Paessler AG. „So ist sichergestellt, dass zu einem späteren Zeitpunkt nochmals größere Installationen möglich sein werden. Bereits jetzt betreiben wir im eigenen Netzwerklabor ein Test-Szenario mit 50.000 Sensoren."

Mehr als 150 Sensortypen zur Auswahl

Aktuell hat der Netzwerk-Monitoring-Spezialist seine Sensorenpalette auf mehr als 150 verschiedene Typen für unterschiedlichste Einsatzzwecke ergänzt. Je nach Anforderung lassen sich damit engmaschige Überwachungsnetze „spinnen", die detaillierte und zielgerichtete Monitoring-Informationen liefern. Derart präzise Sensoren­zusammenstellungen können selbst in großen Netzwerken professionell gemanagt werden.

Ein Überblick über die neuen Sensortypen:

  • Sensoren für NetApp SANs
    Umfassende Überwachung von NetApp Storage-Lösungen
  • Sensoren für das Hardware Monitoring via SNMP
    Überwachen von Hardwarekomponenten unter Windows und unter Linux
  • MS Exchange Transport Queue Sensor
    Detailliertes Monitoring der MS Exchange Server 2003, 2007 und 2010
  • Port Range Sensor
    Überwachen mehrerer Ports mittels SNMP
  • WMI Custom String Sensor
    Überwachen von SQL-Servern unter Windows mittels WQL query

Weitere Informationen unter www.de.paessler.com.

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