Systemanforderungen für
PRTG Network Monitor


Empfohlenes Setup für die meisten PRTG-Nutzer

 

Wir empfehlen, den PRTG-Hauptserver und alle Remote Probes direkt auf Systemen laufen zu lassen, die

  • ein maximal 2 Jahre alter x64-PC oder -Server sind,
  • unter Windows Server 2012 R2 laufen und das .NET-Framework Version 4.0 oder 4.5 installiert haben.

Es gibt zahlreiche Parameter, die sich auf die Leistung und Stabilität von PRTG auswirken können. Für die große Mehrheit der PRTG-Nutzer haben sich folgende Größenempfehlungen als passend erwiesen.

Beachten Sie auch die System Requirements for PRTG Remote Probes im englischsprachigen PRTG User Manual.

 

Sensoren pro PRTG-Server Lizenz Empfohlene Hardware
für den PRTG-Server
Speicherplatz-bedarf 
(für 1 Jahr komplett)
Nutzer-konten Remote Probes Virtuali-sierung
PRTG-
Cluster

Bis 1.000 Sensoren
(ca. 100 Geräte)

PRTG 1000

2 CPU Cores, 3 GB RAM 250 GB < 30 < 30 ok ok
1.000 - 2.500 Sensoren
(ca. 250 Geräte)
PRTG 2500 3 CPU Cores, 5 GB RAM 500 GB < 30 < 30 ok ok
2.500 - 5.000 Sensoren 
(ca. 500 Geräte)
PRTG 5000 5 CPU Cores, 8 GB RAM 1 TB < 20 < 30 ok nicht empfohlen
5.000 - 10.000 Sensoren
(ca. 1.000 Geräte)
PRTG XL1 8 CPUCores, 16 GB RAM 2 TB < 10

< 30

nicht empfohlen nicht unterstützt
Mehr als 10.000 Sensoren Wir empfehlen Ihnen, zusätzliche PRTG-Server einzurichten und unser Presales Team zu kontaktieren.

 

ok = OK 

nicht empfohlen = nicht empfohlen

nich unterstüzt = nicht offiziell unterstützt: Bitte kontaktieren Sie unser Presales Team.

Beachten Sie: Die meisten PRTG-Nutzer legen durchschnittlich 10 Sensoren pro Gerät an. Das heißt, dass beispielsweise eine 1.000-Sensoren-Lizenz in den meisten Fällen dafür ausreicht, 100 Geräte zu überwachen.

Falls Sie eine unserer Größenempfehlungen überschreiten sollten, kontaktieren Sie bitte unser Presales Team. Wir freuen uns, Sie in allen Fragen rund um PRTG unterstützen zu können!

Mehr Details zu den Ressourcen, die Sie für Ihr Monitoring-Setup einplanen sollten, finden Sie hier:

 

Wichtiges zur Leistung

Die meisten PRTG-Installationen zeigen nie Beeinträchtigungen der Leistung. Bitte beachten Sie aber folgende Tipps, die die Leistung Ihrer Monitoring-Systeme konstant halten oder sogar verbessern können:

  • Als Faustregel gilt: Standardinstallationen von PRTG kommen in der Regel nie an den Punkt verminderter Leistungsfähigkeit, wenn sie unter 5.000 Sensoren, unter 30 Remote Probes und unter 30 Nutzerkonten bleiben. Wenn Sie Ihr Monitoringszenario in der Tabelle oben wiederfinden, können Sie PRTG ohne Bedenken installieren.
  • Bitte nutzen Sie physische Hardware für Ihren Hauptserver und Ihre Remote Probes. Ja, wirklich! Denn Gründe dafür gibt es einige, vor allem, wenn mehrere Tausend Sensoren verwendet werden. Jede von einem Sensor generierte Anfrage muss auf einer virtuellen Maschine durch viele virtuelle Schichten laufen, was Leistung und Messgenauigkeit kostet. Nach unserer Erfahrung arbeiten physische Maschinen vor allem für Tausende Sensoren einfach am besten. Wir empfehlen deshalb, „richtige" Hardware für den PRTG-Hauptserver und die PRTG-Remote-Probes zu nehmen. Wenn Sie PRTG auf einer virtuellen Maschine laufen lassen müssen, legen Sie bitte nicht mehr als 5.000 Sensoren pro virtueller Maschine an und ziehen Sie die Nutzung mehrerer PRTG-Hauptserver in Betracht.
  • Halbieren Sie die zu erwartende Leistung mit jedem zusätzlichen Cluster-Knoten. Jeder Cluster-Knoten sammelt ebenso viele Monitoring-Daten wie ein Hauptserver oder eine Remote Probe, damit im Falle eines Ausfalls keine Lücken im Monitoring bleiben. In einem PRTG-Failover-Cluster verdoppelt sich deshalb die Monitoringlast mit jedem Cluster-Knoten, den Sie hinzufügen. In einem einfachen Failover-Cluster teilen Sie bitte die Zahlen in der obigen Tabelle durch 2. Falls Sie ein ausfallsicheres Monitoring brauchen, arbeiten Sie bitte zunächst mit einem einfachen Failover-Setup, das aus zwei PRTG-Hauptservern besteht, von denen jeder jeweils als ein Knoten im Cluster fungiert.
  • Wenn Sie mehr als 5.000 Sensoren nutzen, sollten Sie Messintervalle von 5 Minuten oder mehr (statt 1 Minute) einstellen.
  • Einige Sensortypen erzeugen mehr Monitoringlast als andere. Ping- und SNMP-Sensoren erzeugen wesentlich weniger Last als komplexe Sensoren wie xFlow-, VMware-, Formel-, WMI- oder Syslog-/Trap-Sensoren, um nur einige Beispiele zu nennen.
  • Wir empfehlen, unter 30 aktiven Nutzerkonten pro PRTG-Hauptserver zu bleiben. Sie können allerdings auch gut mit mehr Nutzern arbeiten, falls diese nicht alle gleichzeitig die PRTG-Nutzeroberfläche in Anspruch nehmen (gilt auch für öffentliche Dashboards).
  • Versuchen Sie, die folgenden Funktionalitäten nicht exzessiv zu nutzen: sehr häufig aktualisierende Dashboards (Maps), übermäßiger Gebrauch von Packet Sniffing, Formel-Sensoren und Toplisten, viele selbststartende automatische Suchen für große Bereiche Ihres Netzwerks und konstante Abfragen von Monitoringdaten über die API.
  • "Load Balancing" ist mithilfe von Remote Probes möglich: Um Last zu verteilen, können Sie mehrere Remote Probes auf verschiedenen Computern einrichten. Mehr Details dazu finden Sie im PRTG User Manual unter Remote Probes and Multiple Probes und im Video-Tutorial Distributed Monitoring with PRTG.

Wichtiges zur Stabilität

Die meisten PRTG-Installationen zeigen nie Stabilitätsprobleme. Bitte beachten Sie aber folgende Tipps, die die Stabilität Ihrer Monitoring-Systeme aufrechterhalten oder sogar verbessern können:

  • Remote Probes benötigen eine stabile Netzwerkverbindung zwischen dem PRTG-Hauptserver und den Remote Probes. Instabile Verbindungen, wie etwa über 3G oder über Satellit, können zwar funktionieren, garantieren aber nicht immer stabiles Monitoring.
  • Für die Aktivierung Ihrer Lizenz via HTTP oder per E-Mail brauchen Sie eine Internetverbindung.
  • Allgemein empfehlen wir, pro PRTG-Hauptserver unter 30 Remote Probes zu bleiben. Solange Sie nicht mehr als 100 Sensoren pro PRTG-Probe haben, können Sie jedoch auch bis zu 60 Probes erfolgreich einrichten und nutzen.
  • Auch die Qualität Ihres Netzwerks spielt eine wichtige Rolle. Beim Monitoring via UDP kann eine hohe Paketverlustrate beispielsweise zu häufigen Timeouts führen. Auch Remote Probes, die sich über instabile (WAN-)Verbindungen verbinden, können Verzögerungen verursachen.

Unterstützte Windows-Versionen für den Hauptserver und die Probes

 

Die folgenden Windows-Versionen werden offiziell für den PRTG-Core-Service und PRTG-Probe-Service unterstützt. Wir empfehlen, 64-bit(x64)-Betriebssysteme zu verwenden.

  • Microsoft Windows Server 2012 R2* (empfohlen)
  • Microsoft Windows Server 2016*
  • Microsoft Windows Server 2012*
  • Microsoft Windows 10**
  • Microsoft Windows 8.1
  • Microsoft Windows 8
  • Microsoft Windows 7
  • Microsoft Windows Server 2008 R2*
  • Microsoft Windows Server 2008 (nicht empfohlen, erfordert mindestens Service Pack 2)

* Windows Server im Server-Core-Modus und als minimale Serverbenutzeroberfläche werden nicht offiziell unterstützt.

** Die PRTG Enterprise Console ist nicht voll kompatibel mit Windows 10.

 

Systemanforderungen für PRTG-Nutzeroberflächen

PRTG Web Interface

Die folgenden Browser werden von der browserbasierten PRTG-Hauptnutzeroberfläche unterstützt (Reihenfolge nach Leistung und Stabilität). Die Bildschirmauflösung sollte mindestens 1024 x 768 Pixel betragen, wir empfehlen eine größere Auflösung.

  • Google Chrome 59 oder höher (empfohlen)
  • Mozilla Firefox 54 oder höher
  • Microsoft Internet Explorer 11
  • Andere oder ältere Browser sind möglicherweise nicht funktionsfähig.

PRTG Windows App (Enterprise Console)

Die PRTG-Enterprise-Console läuft auf allen unterstützten Windows-Versionen (siehe Liste oben) mit einer Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixeln oder mehr.

Mobile Apps

Unsere Apps für iOS und Android stellen wir kostenlos zur Verfügung. Werfen Sie einen Blick auf die Mobile Netzwerküberwachung für Smartphones and Tablets und informieren Sie sich auf den entsprechenden Seiten der Apps über die jeweiligen Systemanforderungen.

Anforderungen an überwachte Geräte

  • SNMP-Monitoring: Die Geräte, die überwacht werden sollen, müssen mit SNMP Version 1, 2c oder 3 ausgestattet sein. Auf dem Gerät muss SNMP-kompatible Software installiert und SNMP aktiviert sein. Das System, auf dem PRTG läuft, muss auf das SNMP-Interface zugreifen können. Mehr Details finden Sie im PRTG-Handbuch: PRTG-Handbuch: Monitoring via SNMP (englisch).
  • Windows-/WMI-Monitoring: Für das WMI (Windows Management Instrumentation)-Monitoring benötigen Sie ein Windowsnetzwerk. Wir unterstützen Host-PCs und Client-PCs mit den oben aufgeführten Windows-Versionen. Bitte nutzen Sie nicht Windows Vista oder Windows Server 2008 auf Host-PCs für das WMI-Monitoring, da bei beiden Windows-Versionen für Leistungsprobleme bekannt sind. Mehr Details finden Sie im PRTG-Handbuch: Monitoring via WMI (englisch).
  • Monitoring mit NetFlow, IPFIX, sFlow, jFlow: Das jeweilige Gerät muss so konfiguriert sein, dass NetFlow-Datenpakete (V5, V9 oder IPFIX), sFlow-Pakete (V5) bzw. jFlow-Datenpakete (V5) zu dem System, auf dem eine PRTG-Probe läuft, gesendet werden. Mehr Details finden Sie im PRTG-Handbuch: Monitoring Bandwidth via Flows (englisch).
  • Packet Sniffing: Nur Datenpakete, die über die Netzwerkkarte der lokalen Maschine laufen, können auch analysiert werden. In geswitchten Netzwerken sind Switches mit sogenannten Monitoring-Ports für netzwerkweites Monitoring nötig. Mehr Details finden Sie im PRTG-Handbuch: Monitoring Bandwidth via Packet Sniffing (englisch).

Sie brauchen weitere Unterstützung? Oder planen eine Installation mit tausenden von Sensoren?

Unser Presales-Team unterstützt Sie gerne! Bitte schreiben Sie uns an [email protected]. Beschreiben Sie Ihre Wünsche an das Monitoring und Ihre Systemanforderungen möglichst genau, sodass wir schnell herausfinden, wer von uns Ihnen am besten weiterhelfen kann. Im Fall von groß angelegten Installationen schauen Sie auch schon mal in unsere Knowledge Base: Planning Large Installations of PRTG Network Monitor (englisch).

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