BBS Holzminden setzt auf
PRTG Network Monitor

 

Über die BBS Holzminden

Die Georg-von-Langen-Schule/BBS Holzminden im südlichen Niedersachsen ist mit ca. 110 Lehrerinnen und Lehrern anerkanntes Kompetenzzentrum der beruflichen Bildung in der Region.

In über fünfzig Ausbildungsberufen und vollzeitschulischen Bildungsgängen in den verschiedensten Berufsfeldern erwerben die 1650 Schülerinnen und Schüler zukunftsorientierte Qualifikationen auf hohem Niveau für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang.

 

„Neben dem normalen Schulalltag fehlt natürlich die Zeit, ständig alle Systeme im Blick zu haben. Aus
diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die IT-Umgebung unserer Bildungseinrichtung mit einem zentralen Netzwerk-Monitoring-Tool zu überwachen.“

Stefan Roschewitz, Lehrer und IT-Administrator an der BBS Holzminden

 

 

 

 

Schulen sind in hohem Maße auf eine funktionierende und leistungsfähige IT-Infrastruktur angewiesen; sei es, um Verwaltungsprozesse abzuwickeln, digitale Lerninhalte abzurufen, im Team zu arbeiten oder im Internet zu recherchieren. Da in Schulen jedoch meist die Ressourcen für IT-Fachpersonal fehlen, werden im Alltag versierte Lehrkräfte damit betraut, die Systeme im Blick zu haben und Probleme zu beheben. Um die IT rund um die Uhr im Blick zu behalten, so schnell wie möglich auf Probleme zu reagieren und dennoch die Lehrkräfte zu entlasten, hat sich die BBS Holzminden für das Monitoring mit PRTG Network Monitor entschieden.

 

Monitoring als Grundlage für eine erfolgreiche Schuldigitalisierung

Inzwischen ist auch in Bildungseinrichtungen der ausfallsichere Betrieb von IT-Systemen unerlässlich, um einen reibungslosen Bildungsalltag zu gewährleisten. Neben dem klassischen Einsatz von IT – zum Beispiel in der Verwaltung oder der E-Mail-Kommunikation – gewinnen andere Bereiche immer mehr an Bedeutung. Insbesondere durch Fernunterricht oder in Zeiten von Homeschooling werden Bildungsinhalte zunehmend
über das Internet angeboten. Darüber hinaus erfolgt die Organisation des Unterrichtsalltags vermehrt über Webportale. Fällt nun eines dieser wichtigen Systeme aus – ob durch Hardware-Defekte, Hackerangriffe oder einen Softwarefehler –, kann dies den Schulbetrieb schädigen oder teilweise sogar für betroffene Klassen vollständig unterbrechen.

So kann zum Beispiel je nach Problem das Sekretariat keine E-Mails mehr schreiben, WLAN-Drucker können keine Unterrichtsmaterialien oder Klausuren ausdrucken, oder Lerninhalte, Stunden- oder Vertretungspläne können nicht mehr über das Intranet eingesehen werden.

„Um jederzeit eine zukunftsorientierte Ausbildung zu gewährleisten, streben wir einen hohen technologischen Stand unserer Ausstattung an“, sagt Stefan Roschewitz, Lehrer und IT-Administrator an der BBS Holzminden. „Dies schließt natürlich mit ein, dass jederzeit alle Systeme reibungslos laufen müssen. An unserer BBS sind drei IT-Lehrer für das schulinterne Netzwerk und die externe Anbindung inklusive aller Digitalisierungsthemen verantwortlich. Neben dem normalen Schulalltag fehlt natürlich die Zeit, ständig alle Systeme im Blick zu haben. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die IT-Umgebung unserer Bildungseinrichtung mit einem zentralen Netzwerk-Monitoring-Tool zu überwachen.“

Während das Monitoring an der BBS Holzminden zuvor über eigene Skripte realisiert wurde, sollte durch ein neues Tool die vollständige Überwachung der Verfügbarkeit und Leistung aller IT-Systeme im Netzwerk ermöglicht werden. Dazu zählen neben klassischer Hardware wie Drucker, Festplatten, Router, Server und Switches auch das Netzwerk mit Bandbreite, LAN und WAN sowie die virtuellen Umgebungen und Cloud-Dienste. Auch die Speicherleistung diverser Geräte und Systeme spielt eine wichtige Rolle, um frühzeitig auf mögliche Engpässe aufmerksam zu machen.

Gesucht wurde demnach eine zentrale Lösung, die das Monitoring aller Bereiche und zudem eine einfache Installation und Bedienbarkeit ermöglicht. Aufgrund der Bekanntheit fassten die IT-Lehrer zunächst Nagios ins Auge. Da die Konfiguration zu komplex wurde, stiegen sie auf die freie Variante des Monitoring-Tools PRTG um. Dieses erwies sich für Herrn Roschewitz und seine Kollegen als einfachere Alternative, erfüllte zudem alle Anforderungen der Bildungseinrichtung und bot ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

IT-Lehrer führen PRTG-Installation durch 

Nachdem die BBS Holzminden mit dem Anbieter die erforderliche Lizenzgröße eruiert hatte, wurde PRTG von den drei zuständigen IT-Lehrern auf einem Server installiert, der schon Webdienste bereitstellte. Da es dabei jedoch zu Problemen mit den Ports kam, wurde PRTG auf einem eigenen virtuellen Server installiert. „Nach der Installation bestand die Schwierigkeit darin – unabhängig von PRTG –, erst einmal die richtigen Sensoren und Werte zu ermitteln. Wir haben zunächst einen Autoscan durchgeführt und dabei Sensoren gefunden, an die wir gar nicht gedacht hatten. Einige Sensoren, wie spezielle Dienste auf den Windows-Servern, wurden dann von Hand hinzugefügt und nicht relevante Sensoren gelöscht“, sagt Stefan Roschewitz.

Zu Beginn lag eine weitere Herausforderung in der Datenübermittlung. So lieferten beispielsweise die Hardware-Sensoren nicht sofort Daten. Nach einer Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fehler in einer falschen Benutzeranmeldung lag. Darüber hinaus funktionierte die Übermittlung über die unterschiedlichen Netze und Firewalls der standortverteilten Schulinfrastruktur nicht auf Anhieb. Nachdem alle Routen
gesetzt waren und die Firewall den PRTG-Server auf die entsprechenden Ports zugreifen ließ, funktionierte
auch die Datenübertragung.

Der Startbildschirm von PRTG gibt direkt einen Überblick über den Status der gesamten IT

 

„Dank PRTG konnten wir nicht nur unser Monitoring zentralisieren und optimieren, sondern es sind uns
zudem auch Zusammenhänge zwischen verschiedenen Diensten klar geworden, die wir so gar nicht auf dem Schirm hatten. Dies hat wesentlich zum besseren Verständnis unserer IT beigetragen, sodass wir bereits deutlich Ausfallzeiten reduzieren konnten.

Außerdem haben wir schon mehrfach frühzeitig drohende Speicherengpässe erkannt, die wir dadurch vermeiden konnten. Generell bietet uns diese Tool-Unterstützung die Möglichkeit, deutlich proaktiver zu agieren und Probleme schneller zu lösen.“

Stefan Roschewitz, Lehrer und IT-Administrator an der BBS Holzminden

 

 

 

Rund 1.000 Sensoren überwachen die Schulinfrastruktur

Um alle relevanten IT-Komponenten im Blick zu behalten, kommen in der Bildungs­einrichtung ca. 1.000 Sensoren zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem SNMP-, Ping-, WMI-, HTTP- und Storage-Sensoren. Diese senden Informationen zum Status von Systemen, Geräten oder Anwendungen automatisiert und in Echtzeit an den Server der Monitoring-Software. Dort werden alle gesammelten Daten übersichtlich auf der Web-Oberfläche dargestellt.

Um die tägliche Arbeit möglichst effizient zu gestalten, passte Stefan Roschewitz das Dashboard gleich zu Beginn an seine individuellen Arbeitsprozesse und Aufgaben an. Durch die Definition individueller Schwellenwerte in PRTG wird der Verantwortliche frühzeitig informiert, sobald diese Schwellenwerte erreicht bzw. überschritten werden. Er erhält – je nach Konfiguration – entsprechende Alarmierungen, zum Beispiel via E-Mail, SMS oder Push-Benachrichtigung. Dadurch hat er seine IT-Infrastruktur ständig im Blick, ohne permanent auf das Dashboard schauen zu müssen. Dies bedeutet für Herrn Roschewitz im Schulalltag eine deutlich höhere Flexibilität. Er kann Probleme besser einschätzen, ist über den Ursprung informiert – ohne danach suchen zu müssen – und kann dann entsprechend darauf reagieren.

„Dank PRTG konnten wir nicht nur unser Monitoring zentralisieren und optimieren, sondern es sind uns zudem auch Zusammenhänge zwischen verschiedenen Diensten klar geworden, die wir so gar nicht auf dem Schirm hatten“, sagt Stefan Roschewitz. „Dies hat wesentlich zum besseren Verständnis unserer IT beigetragen, sodass wir bereits deutlich Ausfallzeiten reduzieren konnten. Außerdem haben wir schon mehrfach frühzeitig drohende Speicherengpässe erkannt, die wir dadurch vermeiden konnten. Generell bietet uns diese Tool-Unterstützung die Möglichkeit, deutlich proaktiver zu agieren und Probleme schneller zu lösen.“

Individuelle Dashboards, sogenannte Maps, zeigen Unregelmäßigkeiten und legen Zusammenhänge offen

Fazit

Wie auch viele andere Bildungseinrichtungen verfügt die BBS Holzminden bislang nicht über eine eigene
IT-Abteilung, um jedes Detail der vielschichtigen IT-Umgebung permanent im Blick zu behalten. Mit dem Monitoring-Tool PRTG hat die BBS Holzminden nun eine einfach zu bedienende und zentrale Allround-Lösung im Einsatz, mit der sich die heterogene IT-Landschaft überwachen lässt. Sowohl Lehrkräfte als auch
zukünftige IT-Fachkräfte sind durch die Tool-Unterstützung breit genug aufgestellt. Sie können den wachsenden Anforderungen gerecht werden und Probleme frühzeitig beheben – oder es gar nicht erst
dazu kommen zu lassen.

 

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