Zentrales Application Monitoring in virtualisierten IT-Umgebungen

Nürnberg, 08. März 2016 - Docker Container sind derzeit das heiße Thema in Sachen Virtualisierung. Die rasante Ausbreitung des Application Container-Verfahrens hängt vor allem mit der schnellen Verfügbarkeit und den niedrigen Systemanforderungen der Container zusammen. Zur Überwachung der Docker Container setzen viele Unternehmen spezialisierte Monitoring-Tools ein. Entgegen diesem „Inselansatz" verfolgt die Paessler AG einen zentralen Ansatz und hat einen speziellen Docker Container Sensor in seine Netzwerk-Monitoring-Lösung PRTG integriert.

Docker Container tauchten das erste Mal im Jahr 2013 auf der IT-Bildfläche auf. Mittlerweile ist die Popularität derart angestiegen, dass die einfache und schnell implementierbare Virtualisierungsmethode auch mit Windows Server 2016 kompatibel ist. Die Vorteile des Application Container-Verfahrens werden deutlich, wenn man eine virtuelle Maschine (VM) und einen Docker Container mit dem gleichen Inhalt belegt und vergleicht: Während die VM z.B. ein Gigabyte-Volumen aufweist, bleibt der Inhalt des Containers im wesentlich geringeren Megabyte-Bereich.

Folglich können Server viel mehr Container fassen als VMs. Zudem stehen Applikationen in Containern beinahe sofort für Nutzer zur Verfügung - bei VMs kann das Booten gut und gerne mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Docker Container sind daher besonders bei Netzwerkadministratoren sehr beliebt, die Unternehmensapplikationen effizient ausrollen und zuverlässig managen wollen.

Unified Monitoring-Konzept auf Docker Container ausweiten

Firmen sollten allerdings auch sicherstellen, dass ihre Docker Container den in sie gesetzten Erwartungen hinsichtlich Performance gerecht werden. Daher hat die Paessler AG einen Docker Container Sensor in seine Monitoring-Lösung PRTG integriert und so die kontinuierliche Überwachung der Container in das zentrale IT-Monitoring eingebunden. Neben den Informationen zu Netzwerk, E-Mail-Verkehr oder Webseite haben Administratoren nun auch alle wichtigen Statusinformationen der Docker Container im Blick. Dazu gehören Uptimes/Downtimes, CPU-Lastwerte, verfügbare Speicherkapazitäten, ein- und ausgehende Datenpakete, ein- und ausgehender Traffic sowie Exit-Codes.

Diese Informationen belegen jeweils einzelne Kanäle im PRTG Docker Container Sensor. Für jeden Kanal lassen sich einzelne Schwellenwerte definieren. Werden sie überschritten, löst PRTG Benachrichtigungen und Warnmeldungen aus, die den Netzwerkadministrator frühzeitig auf Fehler oder Probleme mit den Docker-Containern hinweisen, sodass das IT-Team schnell reagieren kann.

Mehr Details zum PRTG Docker Container Sensor hat die Paessler AG in ihrer Knowledge Base zusammengestellt.

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