PRTG - Ein schneller Überblick

 

 

Transkript - PRTG Network Monitor – ein schneller Überblick

Hallo und herzlich Willkommen hier bei der Paessler AG.

Mein Name ist Christian Zeh. Schön, dass Sie wieder da sind, zum PRTG Quick Overview - eine schnelle Übersicht von PRTG. PRTG ist die monitoring Software für Ihr Netzwerk und Ihre komplette Infrastruktur. Es verwendet Standard Protokolle wie ICMP, SNMP oder WMI um Ihre Hardware, Betriebssysteme, Software und Anwendungen zu überwachen. Der PRTG Core Server beinhaltet unter anderem einen Webserver, der das AJAX Hauptbenutzerinterface von PRTG bereitstellt, das Sie über Ihren Standard Browser erreichen können. Darüber hinaus bietet PRTG ebenso eine native Windows Anwendung, die sog. Enterprise Konsole an. Mit der Enterprise Konsole können Sie mehrere, unabhängige PRTG Installationen in einem Benutzerinterface gleichzeitig verwalten und bedienen. Um auch mobil auf PRTG zuzugreifen, bieten wir kostenfrei Apps für Android, iOS, Windows Phone. Melden wir uns zunächst einmal am Webinterface von PRTG an. Mit PRTG können Sie entweder Geräte und Sensoren manuell Ihrer Baumstruktur hinzufügen, oder einen automatischen Suchlauf innerhalb Ihres Netzwerk starten. Dieser erkennt Ihre Geräte automatisch, legt diese in einer Baumstruktur an und fügt selbstständig passende Sensoren hinzu. D.h. für jedes physikalische Gerät in Ihrem Netzwerk kann ein Geräteobjekt in PRTG angelegt werden.

PRTG gruppiert die gefunden Geräte bereits nach Kategorien. Diese Hierarchie kann jederzeit erweitert und verändert werden und somit Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Einstellungen und Rechte werden in der Baumstruktur weitervererbt. Das spart Ihnen enorm Zeit. Die Vererbung kann selbstverständlich an jeder Stelle beliebig unterbrochen oder weitergeführt werden. Um die Geräte zu überwachen, verwenden wir in PRTG sog. Sensoren, die für jedes Gerät individuell zusammengestellt werden können. Z.B. können Sie ein Gerät mit Ping, CPU Auslastung und Bandbreitenmessung an jedem Interface überwachen. Die Sensor-Übersicht (rechts oben) zeigt Ihnen den aufsummierten Status aller Sensoren in Kategorien. Diese Ansicht wird dynamisch durch neue Alarme, Protokolleinträge oder andere Hinweise fortlaufend aktualisiert. Die GeoMap, hier auf der rechten Seite, zeigt Ihnen den Status Ihres Netzwerks in verschiedenen Regionen oder Standorten. Das Hauptmenü gibt Ihnen Zugang zu allen wichtigen Funktionen in PRTG Die Hauptseite stellt Ihnen vorkonfigurierte Dashboards zur Verfügung, eine Sitemap, die Option zur mobile Ansicht zu wechseln und sowie einen Link zur Willkommensseite.

Der Menüpunkt Geräte bietet Ihnen eine Liste verschiedener Ansichten Ihrer Geräte und die Option neue Gruppen oder Geräte hinzuzufügen. Show: Device List - Local Probe - Firewalls/Switches Über Bibliotheken können Sie alternative Ansichten Ihrer Baumstruktur und Sensorauflistung erstellen.

Im Sensor Menü, können Sie zwischen dem Erstellen, Auflisten und Vergleichen von Sensoren beliebig wählen.

Unter Alarme, können Sie zwischen verschiedenen Ansichten wählen und sich z.B. nur die Sensoren im Fehlerzustand anzeigen lassen.

Über das Menü Maps, werden Sie mit dem Map Designer neue Dashboards erstellen, bestehende Dashboards bearbeiten und anzeigen lassen.

Berichte über Ihre gesammelten Informationen können unter dem nächsten Punkt Berichte erstellt werden. Diese Berichte können automatisch erstellt und z.B. per Email versand werden.

Der Menüpunkt Protokolle erlaubt Ihnen die Ereignisprotokolle von PRTG einzusehen.

Das interne Ticket System erlaubt dem PRTG Benutzer Tickets zu erstellen, zu sichten und zu bearbeiten. Show: Tickets Und unter Konfiguration können Sie Systemeinstellungen vornehmen und Benutzer bzw Benutzergruppen verwalten.

Return to Device View An jeder Stelle in der Baumstruktur stehen verschiedene Reiter für die darunter liegenden Objekte zur Verfügung. Diese geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Überwachungsdaten, Alarme und Protokolle einzusehen und Einstellungen vorzunehmen. Sie können einfach zwischen den verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten wechseln, in dem Sie im Auswahlbereich klicken. Click through zoom controls [S, M, L, XL] Darüber hinaus bietet PRTG zwei spezielle Ansichten: Die Baumkartenansicht und den Sunburst. Beide Ansichten bieten eine Übersicht Ihrer gesamten Infrastruktur. Der Status des Sensors wird auch hier wieder über Farben dargestellt. Beim Sunburst wird jeweils der schlechteste Zustand von außen nach innen vererbt. Diese Ansichten helfen Ihnen schnell Probleme zu erkennen.

Back to device tree, select Sensor Core/Probe Health Für jeden Sensor erhalten Sie die Überwachungsdaten sofort als Graf und in Tabellenform mit unterschiedlichen Zeitspannen, die jederzeit angepasst werden können.

Über den Reiter Historische Daten können Sie Daten in individuellen Formaten, Inhalten und Zeiträumen abfragen.

Ein Hinweis: Sie greifen hier tatsächlich auf Rohdaten zu, da die Messwerte bei PRTG nicht aggregiert werden. Das ist wichtig, da die Datengrundlage für Ihre Berichte somit nicht durch Mittelwertsbildung, etc. verfälscht wird. PRTG hält die Daten standardmäßig für den Zeitraum eines Jahres vor. Diesen Zeitraum können Sie selbstverständlich verlängern.

Verwaltung

Über den Reiter Verwaltung können Sie die Sensoren, Geräte und Gruppen individuell über Drag & Drop anpassen und Einstellungen ändern.

Sie können mehrere Objekte auswählen, indem Sie die Steuerungstaste gedrückt halten. Hierbei können Sie Einstellungen ändern, die bei den verschiedenen Objekten gleichermaßen vorhanden sind.

Geräte können in verschiedene Gruppen verschoben und Sensoren zu anderen Geräten geklont werden. Dies erreichen Sie durch anschließendes Verschieben der vorab geklonten Objekte. Im Kontextmenü der Verwaltungsansicht als auch in der Baumansicht finden Sie Bearbeitungsmöglichkeiten, wie z.B. das Löschen von Gruppen oder Sensoren, das Simulieren eines Fehlerzustands, oder eben: Das hinzufügen neuer Sensoren oder Gruppen.

Bibliotheken

Bibliotheken werden verwendet, um Verschiedene Ansichten zu erstellen, z.B. um Service Bereiche oder Prozesse abzubilden, Ansichten auf Benutzer oder Benutzergruppen einzuschränken, oder um ein übergeordnetes Benachrichtiungswesen für verschiedene Instanzen in PRTG einzurichten. Beispielbibiotheken stehen in PRTG standardmäßig zur Verfügung, so z.B. eine Liste aller Bandbreitensensoren.

Neue Bibliotheken oder Änderungen, können über Drag&Drop innerhalb der Verwaltungsfunktion erstellt werden, wobei nur bereits existierende Objekte verwendet -und keine neuen Objekte hinzugefügt werden können.

Benachrichtigungen

Benachrichtigungen können auf Bibliothek-, Gruppen-, Geräte- und Sensorebene jeweils unter dem Reiter Benachrichtigung angelegt und von Triggern ausgelöst werden.

Die Benachrichtigungen lassen sich individuell angepassen. Sie enthalten auch jeweils eine Eskalations- und Deeskalationsstufe. Benachrichtigungen lassen sich in verschiedenen Formen global definieren. Überwachen von verteilten Netzwerken

Für eine effektive Überwachung von verteilten Netzwerken, können Sie Remote Probes von PRTG einsetzen. Diese werden an verschiedenen Standorten installiert. Dort sammeln die Remote Probes die Überwachungsdaten vor Ort ein und schicken die Ergebnisse zurück an den Core Server.

Lizenzierung

Mit jeder PRTG Lizenz erhalten Sie alle Features und können diese uneingeschränkt Nutzen. So können Sie z.B. beliebig viele Remote Probes einsetzen. Limitiert ist nur die Anzahl, nicht die Art der Sensoren.

Da jedes Netzwerk unterschiedlich ist, empfehlen wir Ihnen zur genauen Bestimmung der Anzahl der von Ihnen tatsächlich benötigten Sensoren die 30 Tage Trial-Version zu installieren. Nach Abschluss der Konfiguration können Sie direkt in PRTG ablesen, wie viele Sensoren Sie tatsächlich benötigen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite, auch in Form von Videos, Knowledgebase Artikeln und unserem Handbuch. Selbstverständlich können Sie uns jederzeit mit Ihren Fragen auch direkt kontaktieren.

In diesem Sinne - vielen Dank fürs Zusehen und Ihnen noch einen tollen Tag

Liebe Grüße

Ihr Christian Zeh

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