Webserver-Monitoring
einrichten in 3 Schritten

 

1. Ein fundiertes Konzept ist entscheidend

 
  • Ein Schritt nach dem anderen - bevor Sie mit der Überwachung Ihres Webservers beginnen, ermitteln Sie die wirklich kritischen Stellen in Ihrer Infrastruktur
  • Führen Sie eine standortübergreifende Überwachung (= Überwachung von mehreren Standorten aus) durch, um zusätzliche Informationen über Ihren Service zu erhalten
  • Verwenden Sie die Auto-Discovery-Funktion von PRTG, um Änderungen in Ihrer IT-Umgebung leicht zu finden
  • Legen Sie Schwellenwerte für Ihre Messungen fest
  • Definieren Sie Benachrichtigungen und Eskalationsschritte für servicekritische Probleme
  • Visualisieren Sie Ihre KPIs zur schnellen Erkennung von Problemen
 

2. Webserver-Überwachung einrichten

Welche Komponenten und Services sind am wichtigsten?
Drei Ebenen sind für das Webserver-Monitoring entscheidend:

 

Ebene 1
Ebene Benutzererfahrung

PRTG bietet die folgenden Sensoren, um Inhalte und Benutzererfahrung zu überwachen:

 

HTTP

Diese Sensoren prüfen die Erreichbarkeit der Website, auch von unterschiedlichen Standorten aus, und ob der Content korrekt angezeigt wird.

Spezifische Dienstleistungen und Anwendungen

Erfahren Sie mehr über die Leistungskennzahlen Ihrer Webserver mit herstellerspezifischen Sensoren wie:

 

Ebene 2
Unterstützungsdienste

PRTG bietet mehrere Sensoren, um die folgende Bereiche zu monitoren:

 

Sicherheit

Sicherheit ist einer der wichtigsten Bestandteile Ihrer IT-Infrastruktur. Deshalb sollten Sie wissen, wie lange Ihr SSL-Zertifikat gültig ist.

Authentifizierung und Umleitung

Wenn Sie Inhalte und Dienste bereitstellen, die eine Authentifizierung erfordern, stellen Sie sicher, dass dies sowie Ihre Umleitungen wie erwartet funktionieren.

Fehler-Status-Codes

Bleiben Sie beim Thema HTTP Response Codes auf dem Laufenden und richten Sie sich individuelle Benachrichtigungen zur schnelleren Fehlerbehebung ein.

Protokollierung und Backup

Falls eine Notfallwiederherstellung erforderlich wird, ist es schön zu wissen, wenn die Protokollierung und Sicherung in der Vergangenheit funktioniert hat.

 

Ebene 3
System- bzw. IT-Ebene

Auf System- bzw. IT-Ebene des Webserver-Monitorings überwachen Sie Hardwarekomponenten wie
Webserver, Anwendungs- und Datenbankserver sowie Netzwerkgeräte wie Switches und Firewalls.
 Die PRTG Sensoren umfassen zwei Bereiche:

 

Server-Health-Sensoren

Datenbank

Eine schnell verfügbare Datenbank ist für Ihre Geschäftsprozesse essentiell. Mit unseren Datenbank-Sensoren sorgen Sie für hohe Verfügbarkeit: 

PRTG bietet noch mehr Sensoren,
jedoch für dieselben Datenbanken.

 

Zustand Server-Hardware

PRTG beinhaltet herstellerspezifische Sensoren, um physikalische Server z. B. von Dell, HP, IBM zu überwachen. Hier finden Sie eine Liste aller verfügbaren Sensortypen.

 

Services

Die Grundlage Ihrer Webserver-Anwendung sind nicht nur die verfügbaren Ressourcen, sondern auch die laufenden Dienste:

 

 

 

Netzzugang zu den Basisdiensten

Mit den folgenden Sensoren stellen Sie sicher, dass Ihre Webservices über das Netzwerk
zugänglich sind und Ihren Kunden ohne Beeinträchtigung zur Verfügung stehen.

Datenverkehr

Alles über Bandbreiten-Überwachung erfahren Sie hier.

Zugang

 

3. Darstellung und Benachrichtigungen

 

Um Ihre kritischen Überwachungsdaten einfach visuell darzustellen oder Überwachungsergebnisse mit Kollegen bzw. Kunden zu teilen, erstellen Sie mit PRTG Maps Dashboards für jede Interessengruppe. So können Sie beispielsweise Übersichten für das Management oder Detailkarten für Administratoren erstellen.

 

 

KPIs definieren

 

Für die Entscheidung, was Sie überwachen und was Sie auf ein Dashboard stellen möchten, müssen Sie zunächst festlegen, welche KPIs für Ihr Unternehmen am relevantesten sind. Sie könnten vielleicht die folgenden Überwachungswerte einbeziehen, aber diese sind für jede Umgebung spezifisch, sodass dies nur Beispiele sind:

  • Server = CPU- und Speicherauslastung
  • Datenverkehr = Durchsatz
  • Web = Ladezeit der Seite
  • SQL = SQL-Anfrage
  • AD = Port-Antwortzeit
  • DNS = Überprüfen eines Datensatzes
  • DHCP = IP-Anfrage

 

Sobald Sie Ihre KPIs definiert haben, können Sie für jeden dieser KPIs Basiswerte festlegen und anschließend Schwellenwerte und Warnungen einrichten. Eine gute Basis erhalten Sie, indem Sie die Werte über einen ausreichend langen Zeitraum überwachen.

Wenn Sie wissen, welche KPIs relevant sind, können Sie SLAs für jeden einzelnen definieren und PRTG informiert Sie, ob Sie die SLAs einhalten oder nicht.

Der Sensor, der alle diese Informationen auf einen Blick anzeigt, ist der Business Process Sensor. Er zeigt Ihnen den Status eines gesamten Geschäftsprozesses, indem er mehrere beteiligte Prozesskomponenten überwacht. Weitere Informationen zu diesem Sensor finden Sie in unserer Knowledge Base.

Für die Arbeit eines Administrators sind die Status und Daten jeder Prozesskomponente entscheidend. Weniger technische Mitarbeiter eines Unternehmens hingegen wollen oft nicht mehr sehen als den zusammengefassten Status eines Prozesses, um zu wissen, ob er funktioniert oder nicht..

Dem Leiter der Buchhaltung etwa genügt die Information „Unsere Website funktioniert gut“, während der IT-Leiter lieber genaue Informationen über die beteiligten Webserver, Datenbanken und andere Hardware und Anwendungen erhält.

 

Benachrichtigungen definieren

 

  • Definieren Sie Benachrichtigungen (siehe How-to guide) und Eskalationsschritte für kritische Probleme.
  • Richten Sie Benachrichtigungen ein, damit Sie sofort benachrichtigt werden, wenn ein Problem auftritt, und verwenden Sie Eskalationsschritte, um sicherzustellen, dass kritische Probleme umgehend behoben werden.
  • Sie können Benachrichtigungen auch verwenden, um andere Administratoren über geplante Wartungsarbeiten zu informieren.
 

Dieser How-to Guide kratzt nur an der Oberfläche?
Dann tauchen Sie hier noch tiefer in PRTG ein!

 

  

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